• RCW vs RC Konstanz – 29:11

    22. September 2013 in Würenlos

    Drei Siege mit Bonuspunkt – dem Rugby Club Würenlos gelang in diesem September wahrlich ein Start nach Mass in die NLC-Saison. Doch den Akteuren um Headcoach Clive Colbert ist bewusst, in dieser Sportart wird dem Tabellenführer nichts geschenkt. Im Gegenteil: der RCW ist in dieser Saison der Gejagte, sämtliche Teams wollen dem Geier an die Gurgel!

    Zu Gast bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Würenloser Sportplatz war an diesem Sonntag der Rugby Club Konstanz. Die Deutschen wurden kurz vor Beginn der Saison in die Nationalliga C aufgenommen und da sie heuer erst ein einziges Spiel bestritten haben, waren sie äusserst schwierig einzuschätzen.

    Der Verein vom Bodensee reiste mit schmalem Kader an. Der Würenloser Headcoach konnte – im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel in St. Gallen – das Matchblatt gelassen ausfüllen, es standen ihm scharenweise Spieler zur Verfügung.

    Der Match lancierte dann der Konstanzer Flyhalf. In einem weiten Bogen kickte er den Ball in die Würenloser Reihen, welche gleich zu Beginn unter Druck gesetzt wurden. Eisenhart kämpften die Protagonisten um den Ball, die deutschen Gedrängespieler waren mächtig und schwer und versuchten immer wieder die heimische Abwehr zu attackieren. Es war jedoch das Würenloser Pendant, welches den Ball nach einigen Minuten zentral in den Konstanzer 22er tragen konnte. Einmal gefestigt, rückte die Heimmannschaft keinen Millimeter zurück und ermöglichte den flinken Flügelläufern eine Chance auf den Durchbruch. Wie von einer Tarantel gestochen, stürmte die Würenloser Nr. 11 an den Deutschen vorbei zum ersten Versuch. Und als wäre es eine TMO-Rückblende, wenige Augenblicke später war es erneut David Wheeler, welcher mit perfekter Ausnützung der Spielfeldbreite reüssieren konnte. Auch weiterhin waren es vor allem die Spieler mit den blau-roten Shirts, welche den Ton angaben. Eine gute halbe Stunde war gespielt als dann die andere RCW-Flügelrakete Simon Greder seinen Nachbrenner zündete und einen Try erzielen konnte.

    In der zweiten Halbzeit verlor das Spiel ein Quäntchen Zugkraft. Ob die Heimmannschaft aufgrund der hohen Führung den Fuss vom Gaspedal nahm oder den Konstanzer schlicht die Kräfte fehlten ist ungewiss. Was dem Würenloser Trainergespann jedoch komplett missfiel war eine regelrechte Serie Patzer und Fehler, welche ihre Schützlinge nun an den Tag legten. Diverse Scrums und Penalties mussten die Hausherren aufgrund dümmlichen Vorfällen hinnehmen und liessen den Deutschen Raum, um zurück ins Spiel finden. Vorallem der überragende Konstanzer Inside-Center sorgte mit seinen dynamischen Läufen immer wieder für Verwirrung in der RCW-Verteidigung. Die Trylinie sahen die Gäste jedoch nach wie vor nur von Weitem. Auch wenn die Platzherren unter ihrem Potential spielten, das grundsolide Kollektiv konnte immer wieder die deutschen Bemühungen zunichtemachen.

    Mit dem vierten Try. nach einem Gedränge im Konstanzer 22er, wurde die Aufgabe für Konstanz immer unlösbarer, kämpferisch setzten sie sich jedoch immer wieder zur Wehr und wurden schlussendlich belohnt. Nach einem Gedränge tief in der Würenloser Hälfte, nützte die deutsche Linie eine numerische Überlegenheit eiskalt aus und konnte den ovalen Ball auf der Linie platzieren.

    Die Antwort liess jedoch nicht lange auf sich warten. Eine herrliche Ko-Produktion auf der rechten Platzhälfte führte zum neuerlichen Try für Würenlos, wobei der 1. Linien-Spieler Davide Mancina seinen ersten Versuch für den RCW erzielen konnte.

    Endstand: RC Würenlos 29 – 11 RC Konstanz

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei Konstanz für den fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND.

    Man of the Match: Tobias Fumasoli
    Tackler of the Match: Jeremy To’a

    Tries: David Wheeler (2), Simon Greder, Markus Weibel, Davide Mancina
    Conversions: Nik Notter (2)

    Rugby Club Würenlos: 1 David Wiedemeier, 2 Olivier Gröninger, 3 Sven Rappo, 4 Marco Gfeller, 5 Kuba Cholewinski, 6 Jan Podzorski, 7 Sven Biland, 8 Roman Suter, 9 Nik Notter, 10 David Schwizer, 11 David Wheeler, 12 Jeremy To’a, 13 Alaric Wanner, 14 Simon Greder, 15 Tobias Fumasoli, 16 Davide Mancina, 17 Markus Weibel, 18 Thomas Sommer, 19 Marko Stranulov, 20 Tobias Ackermann, 21 Joel Brühlmann, 22 Sven Glauser

    RCW vs RFC Bishops St Gallen – 28:13

    14. September 2013 in St. Gallen

    (c) Martin Schwizer

    (c) Martin Schwizer

    Ein Spitzenspiel in der noch jungen Saison stand an diesem Samstag in St. Gallen auf dem Programm. Die heimischen „Bishops“ empfingen den Rugby Club Würenlos, beide Teams waren zweimal siegreich und mit Bonuspunkten an der Tabellenspitze klassiert. Das Stadion Gründenmoos mit knapp 2000 Sitzplätzen war sicherlich eine würdige Kulisse, leider fanden sich jedoch nicht sonderlich viele Interessierte ein, um diesem Spektakel beizuwohnen.

    Auch die Würenloser Mannschaft präsentierte sich an diesem Tag nicht wie zuletzt mit breitem Kader. Viele Spieler fehlten und wie in St. Gallen in den letzten Jahren üblich, mussten die Mitgereisten Flexibilität beweisen. Aber das soll und darf keinen allzu gewichtigen Einfluss auf den Match haben. Rugby ist schliesslich eine kollektive Kampfsportart und nicht Synchronschwimmen. So formierten sich auf dem Spielfeld 15 Würenloser, welche sich mit Einsatz, Willen und Mut über Personalsorgen hinwegsetzten und alles dafür taten, nach 80 Minuten zusammen jubelnd die Arme in die Luft reissen zu können.

    Bei optimalem Rugbywetter eröffnete der Schiedsrichter die Partie und gleich zu Beginn war klar, die St. Galler „Bischöfe“ präsentierten sich auch in dieser Saison nicht fromm wie dies ihr Name vermuten lassen könnte. Der Regionalheilige und Schutzpatron Gallus hätte im Angesicht der krachenden Tacklings wohl seinen Herrn um Gnade angefleht, denn der Kampf um die Tabellenführung wurde erbittert und mit aller Härte geführt. Bereits in den ersten Minuten mussten die Würenloser Tribut zollen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde ein verletzter Spieler zur Seite begleitet und das RCW-Auswechselkontingent verringerte sich bereits drastisch!

    In der Folge waren es die kolossalen St. Galler Gedrängespieler, welche mit unerbittlichem Pick&go gegen die RCW-Abwehr einpreschten. Viel Raum konnten sie jeweils nicht gewinnen, doch als der Schiedsrichter den Ostschweizern den ersten Penalty guthiess, fiel das blanke 0-0. Der Kickspezialist der Heimmannschaft konnte reüssieren und somit das Score auf der imposanten Anzeigetafel eröffnen. Die Antwort der Würenloser folgte jedoch sogleich. Mit der grazilen Beinarbeit einer Kirk-Dikdik-Antilope, kreuzte sich Matthias Kerker den Weg durch die Verteidiger und legte den Ball in die gegnerische Endzone zum ersten Versuch.

    Absetzen konnten sich die Gäste jedoch nicht. Einen weiteren verwandelten Penalty brachte die St. Galler wieder auf einen Zähler heran und auch auf dem Spielfeld setzte sich das buchstäbliche Kopf-an-Kopf-Rennen fort. Als dann – es waren noch keine 15 Minuten gespielt – sich in rascher Folge zwei weitere Würenloser verletzten, war die RCW- Auswechselbank nun plötzlich leer wie Trapatonis Flasche! So waren die 15 Männer auf dem Grün früh in diesem kräftezerrenden Fight auf sich gestellt und konnten nicht mehr auf frische Kräfte von der Seitenlinie zählen.

    Und der nächste Tiefschlag folgte sogleich. Die Ostschweizer eroberten im eigenen 22er geschickt den Ball und präsentierten den verdutzten Angreifern einen bilderbuchmässigen Konter über diverse Stationen bis hin zum vielumjubelnden Try.

    Nicht wenige Mannschaften wären wohl angesichts dieser Vorzeichen untergegangen. Doch die stolzen Herren mit dem gelben Geier auf der Brust kämpften ungebrochen weiter. Und wurden belohnt! Es waren die Würenloser Gedrängespieler, welche die an Gewicht und Kräften übermächtig scheinenden Gegner weitestgehend zu neutralisieren vermochten. Im Zusammenspiel mit der tadellos funktionierenden Linie, welche die Gegner mit raffinierten Kicks zermürben konnten und ihre Angriffe mit Präzision und Durchschlagskraft abschlossen. Die St. Galler Spieler kämpften tapfer gegen die sich abzeichnende Niederlage, fanden jedoch bis zum Schluss kein Rezept, ihre Defensive gegen die chirurgisch genauen Vorstösse der Würenloser zu festigen.

    Endstand: Bishops St. Gallen 13 – 28 RC Würenlos

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei St. Gallen für den fair geführten Match und die feine Olma-Bratwurscht!

    Man of the Match: Sven Glauser
    Tackle of the Match: Tobias Ackermann

    Tries: Matthias Kerker (2), David, Wheeler, Simon Greder
    Conversions: Matthias Kerker (4)

    Rugby Club Würenlos: 1 Oliver Wolf, 2 Davide Mancina, 3 Sven Rapo, 4 Roman Suter, 5 Sven Biland, 6 Jan Podzorski, 7 Urs Hoessly, 8 Cory De Wit, 9 Brian Jensen, 10 David Schwizer ©, 11 David Wheeler, 12 Matthias Kerker, 13 Alaric Wanner, 14 Simon Greder, 15 Nik Adelman, 16 Christian Glatthard, 17 Tobias Ackermann, 18 Sven Glauser, Support: Clive Colbert (Coach), Jeremy To’a, Adrian Nägeli

  • RCW vs RC Solothurn – 36:5

    8. September 2013 in Würenlos

    Dunkle Wolken brauten sich an diesem herbstlichen Sonntag über dem Würenloser Sportplatz zusammen. Doch das soll kein schlechtes Omen sein, denn jeder weiss, ein bisschen Regen und Matsch gehört zum Rugby wie das Bier danach.

    Zu Gast – neben immerhin zirka 100 wetterbeständigen RCW-Fans – der Rugby Club Solothurn. Der Verein mit den drei Wolfshäuptern im Logo wurde vor rund 6 Jahren gegründet und gehört sicherlich zu den aufstrebenden Deutschschweizer Vereinen. Nicht zuletzt bewiesen im ersten Spiel der Saison, als Solothurn die Mannschaft von Rugby Union Zürich mit Bonuspunkt niederrang.

    Doch nun stand das eigentliche Mittelland-Derby an: Zu Beginn lieferten sich die beiden Mannschaften einen Schlagabtausch in der Solothurner Spielhälfte. Die Gäste wehrten sich gegen die massiven Vorstösse des Würenloser Gedränge-Packs zunächst erfolgreich. Doch spätestens nachdem der Schiedsrichter zum ersten Scrum bat, war auch dem ungeübten Auge auf diesem Sportplatz klar – dem Solothurner Gedränge würde heute eine regelrechte Lektion geboten. Stark und kompakt wie ein Kampfpanzer wälzten die 8 zu einer Einheit gebundenen Würenloser die Kantonsnachbaren zurück. Verzweifelt wehrte man sich gegen die rot-blaue Übermacht, doch kurze Zeit später war es Sven Rapo, der einige Meter vor der Trylinie den Ball entschlossen an sich nahm und den ihm entgegen tretenden Verteidigern zum Trotz seinen ersten Versuch legte.

    Ähnlich setzte sich das Spiel fort. Die Solothurner kämpften tapfer, konnten sich jedoch an diesem Nachmittag nur selten aus dem Schwitzkasten der Hausherren befreien. So war es die Würenloser Nr. 8, welcher sich nach einem weiteren dominanten Scrum löste und nach kurzem Spurt reüssieren konnte. Im Lineout gelang es jedoch bisweilen den Spielern aus der Barockstadt deutlich besser, die Bälle hoch über den Köpfen der Zuschauer zu pflücken. Was vor einer Woche in Zürich noch tadellos funktionierte, war wohl an diesem Sonntag das grösste Sorgenkind des RCW. Als dann trotzdem ein Solothurner Lineout fehl schlug, war es der mit grandioser Spielübersicht gesegnete Oli Wolf, der den Ball abfangen und in der gegnerischen Endzone punkten konnte.

    Erwähnenswert sicherlich auch die Würenloser Linie, welche optimal organisiert, durch gut getimte Tacklings und starke Kombinationen auffiel. So war es auch nicht verwunderlich, dass die RCW-Tries 4 und 5 durch gewiefte Spielzüge eben dieser Linie entstanden.

    Es folgte eine Phase leichter Unkonzentriertheit des Heimteams. Die Solothurner – trotz deutlichem Hintertreffen ihrem Logo entsprechend kämpfend wie ein Rudel sibirischer Wölfe, konnten sich zunehmend in den Rucks Vorteile verschaffen und nach kleiner Verwirrung der Hausherren gar den völlig verdienten Try legen.

    Zu stark war jedoch die Überlegenheit der Würenloser, sodass dieses kurze Aufbäumen der Gäste verstummte und nach einem sehenswerten Laufduell des RCW-Flügels Simon Greder der letzte Try des Tages notiert werden konnte.

    Fazit: Der RC Würenlos ist weiterhin siegreich. Trotzdem ist jedem klar, der Aufstieg ist noch ferne Zukunftsmusik und kann nur mit harter Arbeit im Training, einem gefestigten Teamgeist und konstanter Topleistung in den Matches realisiert werden.

    Endstand: RC Würenlos 36 – 5 RC Solothurn

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei Solothurn für den fair geführten Match und ALLEN ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND.

    Man of the Match: Davide Mancina Tackler of the Match: Christian Glatthard

    Tries: Sven Rapo, Roman Suter, Oliver Wolf, Adrian Nägeli, Jeremy Toa, Simon Greder Conversions: M. Kerker (3)

    Rugby Club Würenlos: Oliver Wolf (C), Davide Mancina, Sven Rapo, Marco Gfeller, Milan Kostic, Jan Podzorski, Cory De Wit, Roman Suter, Lorenz Diebold, Nik Adelman, David Wheeler, Matthias Kerker, Jeremy Toa, Adrian Nägeli, Tobias Fumasoli, David Wiedemeier, Thomas Sommer, Angelo Olivieri, Christian Glatthard, Urs Hoessly, Simon Greder, Sven Glauser

    RCW vs GC Zürich 2 – 25:12

    1. September 2013 in Zürich-Brunau

    Es ist nicht viel Zeit vergangen, seit der Rugby Club Würenlos in einer tragischen Partie gegen Winterthur den Abstieg aus der NLB hinnehmen musste. Doch präsentiert sich der Verein nun in einem vielversprechenden neuen Gewand. Nicht das Spielerdress wurde erneuert, sondern steht seit einigen Wochen ein furioses Trainer-Trio an der Würenloser Seitenlinie. Clive Colbert (Headcoach), Ritchie Phillips (AC Gedränge) und Angelo Olivieri (AC Linie) bilden ein Trainergespann, welches sich mit viel Erfahrung, überlegtem Handeln und hochinteressanten Trainings mit der topmotivierten Würenloser Mannschaft vereint und zusammen die Mission Wiederaufstieg anstrebt.

    Gleich zu Beginn der Saison stand nun das so wichtige Spiel gegen den NLB-Mitabsteiger GC Zürich II an. Die Zürcher, ein Team gespickt mit NLA-Erfahrenen Top-Cracks und jungen Talenten erwarteten den RCW auf einem harten Pflaster. Seit Jahren konnten die Würenloser auf der Allmend Brunau nicht mehr gewinnen.

    Der Einstieg gelang den Gästen jedoch deutlich besser. Kapitän David Schwizer kickte den Ball bei Anpfiff in die Zürcher Hälfte, wo er mit grossem Kraftaufwand gehalten werden konnte. Würenlos vermochte die Platzherren gut unter Druck zu setzen und mittels Penaltykick wurde auch Kapital geschlagen. Das Score: GC II 0 – 3 RCW.

    Es folgte wie erwartet ein gnadenloser Abnützungskampf. Beide Seiten übertrafen sich mit einer bestechenden Defensive. Jedes noch so kleine Zögern bei der Ballsicherung, wurde vom Gegner mit einem Turnaround (Ballverlust) bestraft. Es zeichnete sich dann bald eine Überlegenheit der Zürcher ab. Immer näher stampften sich die kolossalen Gedrängespieler Richtung Würenloser Endzone. Verzweifelt versuchten die Gäste das Unvermeidliche abzuwenden, doch kurz vor der Pause dann der erste Tiefschlag, die Zürcher überschritten die Trylinie und schrieben ihre ersten Zähler.

    Gleich nach der Pause dann der zweite Streich – die Zürcher durchbrachen mit einer schönen Ballstafette die Würenloser Linien und schlossen mit einem erneuter Versuch ab. Nun schien die Verteidigung der Gäste am Boden. Doch was in der Vergangenheit oft der Anfang einer Kanterniederlage war, galt nicht an diesem Tag. Die zuvor etwas zittrigen und müde wirkenden RCW-Akteure blieben ruhig und gelassen. Scheinbar wusste jeder, im Kollektiv ist dieser Gegner zu schlagen, Zeit dafür war genügend vorhanden.

    Bezeichnend dafür, war es der junge Debütant Jeremy Toa, welcher mit perfektem Timing ein GC-Pass abfing und nach beeindruckendem Spurt und unter frenetischem Jubel den Ball zwischen die Pfosten legte. Nur einige Minuten später durchbrachen die Würenloser erneut die Zürcher Defensive und jeder auf dem Platz spürte plötzlich eine enorme Energie, welche diese Würenloser Mannschaft auf die Allmend Brunau zauberte. Ja diese Heugümper, welche noch in der ersten Halbzeit mächtig wie eine Rugby-Plage auftraten, wurden nun von der Blau-Roten Maschinerie regelrecht zerquetscht und weggefegt. Das Momentum hatte gewendet und die logische Konsequenz waren zwei weitere Würenloser Tries.

    Fazit: Der RC Würenlos gewinnt mit einem enormen Kraftakt das Duell der beiden NLB-Absteiger und hat sicherlich einen guten Grundstein zu einer erfolgreichen Saison gelegt.

    Endstand: Grasshoppers Club Zürich II 12 – 25 RC Würenlos

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei GC für den fair geführten Match und die traditionell gute Gastfreundschaft.

    Man of the Match: David Schwizer
    Tackler of the Match: Joel Brühlmann

    Tries: Jeremy Toa, Marco Gfeller, Simon Greder, Kuba Cholewinski
    Conversions: M. Kerker (1), Penalties: M. Kerker (1)

    Rugby Club Würenlos: Oliver Wolf, Davide Mancina, Sven Rapo, Marco Gfeller, Wim van der Merwe, Djibril Schmed, Cory De Wit, Roman Suter, Lorenz Diebold, David Schwizer (C), David Wheeler, Matthias Kerker, Jeremy Toa, Adrian Nägeli, Nik Adelman, Marko Stanulov, Kuba Cholewinski, Urs Hoessly, Joel Brühlmann, Tobias Fumasoli, Brian Jensen, Simon Greder, Milan Kostic

    Nun gilt es an dieser Leistung anzuknüpfen und die an diesem Wochenende ebenfalls siegreichen Solothurner nieder zu ringen: HEIMSPIEL SONNTAG 8.9.2013 um 15:00 UHR, Rugby Club Würenlos – Rugby Club Solothurn, Sportplatz Würenlos. KOMMT ALLE UND UNTERSTÜTZT UNS !