• Bishops Cup 2017

    This year we finally were able to participate at the Bishops Cup in St Gallen for the first time in years.

    It was cool to see so many familiar faces and old friends and to help out other teams with players, as well as to having been helped out by some players of other teams.

    With only 11 players, and a big event opening party on Friday, we had some problems reaching our best level of rugby on Saturday, and we did not win any games, even though we found together better and better each game.

    On Sunday it was much better then, and we were able to get our first victory, also thanks to the players from Rugby Club CERN Meyrin St Genis, including Sandro, the head of the Bishops Cup OK.

    Players at the Bishops Cup:
    Fabio Mercorella, Roman Suter, Jan Podzorski, Roman Irniger, Dave Wiedemeier, Christian Glatthard, Simon Michel, Dimitri Rüegg, Remi Guillemin

    Special guests: Matthias Kerker, & Jan from RC Basel, RC Cern, Sandro Meyer from the Bishops, Dee & Cousin from RC Winterthur and probably some more

     

    RC Cernenlos – RC Würenlos ft RC Cern

    RC Würenlos 16 – 15 RFC Bishops St. Gallen

    Bereits im Vorfeld stand fest, alle Mikeshivas und Hobby-Kaffeesatzleser konnten sich ihre Prognosen sparen, die Halbfinalbegegnung Würenlos – St. Gallen wird eine enge Kiste! Denn zwei Duelle in der Saison wurden ausgetragen, jedes für sich ein Knüller höchster Güte. Logisch, dass wenn plötzlich der NLC-Meistertitel winkt, sich die Sache nochmals steigert.

     

    Dementsprechend wurde die Partie auch hektisch gestartet. Nach wenigen Minuten ein erster Schockmoment: Eine Unkonzentriertheit in der Würenloser Linie ermöglichte den Bishops unverhofften Ballbesitz. Der englische Spielmacher in St. Galler Diensten zeigte danach sein grosses Talent. Ein erster Side-Step Marke fliehende Gazelle, liess den ersten Würenloser alt aussehen. Auch der nachfolgende 70 Meter Sprint war beachtlich. Der zurückeilende RCW-8er konnte den Ballträger erst auf der anderen Spielfeldhälfte einholen – leider zu spät um ihn am Try hindern zu können!

     

    Das Spiel war nun erst recht lanciert, die Würenloser setzten zur Druckphase an:

     

    Die Bishops wurden früh unter Druck gesetzt und erste krachende Tackles erhellten das Gemüt der sogenannten Geier-Kurve, die „Hardcore“-Fans des RCW, welche den Verein nicht nur in Würenlos mit feurigen Rufen und prächtigen, selbstkomponierten Gesängen unterstützen, sondern ihren Idolen manchmal sogar in den Gemäuern des RCW-Hauptsponsors Pickwick Pub Baden „auflauern“.

    Eben diese Fangruppe lebte dann noch mehr auf, als der junge Flügelsprinter Dimitri Rüegg auf der Aussenbahn die Gestalt eines Bulldozers annahm und seinen verzweifelten Kontrahenten höchstens eine „fend“ (Abwehrmöglichkeit des Ballträgers mit ausgestrecktem Arm) übrig hatte, und das ovale Spielgerät schlussendlich in der St. Galler Tryzone platzierte.

     

    In der Folge blieb es spannend und umkämpft, Punkte wurden nur aus der Penaltyposition erzielt, es Stand 8 – 8 auf der Anzeigetafel.

     

     

    Mit Gleichstand wollten die Würenloser dann jedoch nicht in die Pause. Der RCW-Prop Alan Brice – welcher sich meist weniger mit behänder Technik, sondern eher mit abnormalen Kräften auszeichnet – nahm den Ball einige Meter vor der Trylinie an sich und liess seine Gegner gnadenlos auflaufen. Der 2. Try war markiert und das Heimteam in Front.

     

    Beachtlich über die gesamte Spielzeit war sicherlich die Leistung der Würenloser Gedrängespieler. Solid behaupteten sie den Ballbesitz in den Scrums, auch die Line-Outs wurden quasi wie aus dem Lehrbuch vorgeführt. Es konnten sogar – im Gegensatz zu den vorherigen Begegnungen einzelne gegnerische Bälle geklaut werden.

     

    Nach der Pause wurde die Vorentscheidung durch den Geier-Club leider mehrfach verfehlt. Anhaltende technische Fehler und Undiszipliniertheiten, gepaart mit unbändigem Kampfgeist der St. Galler ist eine schlechte Mischung. So kassierten die Würenloser in kurzer Abfolge gar 2 gelbe Karten (10 Minuten Zeitstrafe) und mussten nun plötzlich hoffen, den minimen Vorsprung über die Runden retten zu können. Das Bishops-Gedränge brachte es aus kurzer Distanz mehrfach nicht fertig, die Würenloser mit Mauls über die Tryzone zu drücken. Die Verteidigung arbeitete hier leidenschaftlich und mit letztem Einsatz.

     

    Die anschliessende Ball-Stafette der St. Galler kam aber postwendet und fand im bärtigen Bishops-Flanker einen würdigen Abnehmer, welcher zum 16 – 15 Resultat verkürzte.

     

    Wenige Minuten waren noch zu spielen, die doppelte Unterzahl liess Heimpublikum und Trainerstaff gleichermassen verzweifeln. Doch irgendwie schafften es diese Würenloser mit grossem Kämpferherz, letzter Aufopferung und einem Quäntchen Glück, diesen wichtigen Sieg einzufahren.

     

     

    Endstand: RC Würenlos 16 – 15 RFC Bishops St. Gallen

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, beim RFC St. Gallen für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Scrum Würenlos repr. Roman Suter

    Tackler of the Match: Alan Brice

    Best Performance Trophy: Alaric Wanner

     

    Tries: Dimitri Rüegg, Alan Brice

    Penalties: Alaric Wanner (2)

     

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Timon Inderbitzin, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Dano Indermaur, 6 Cory de Wit, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Simon Michel, 10 Andreas Buri, 11 Dimitri Rüegg, 12 David Schwizer ©, 13 Alaric Wanner, 14 Simon Greder, 15 Nik Schaffner, 16 Davide Mancina, 17 Roman Irniger, 18 Roman Dubi, 19 Urs Hoessly, 20 Olivier Gröninger, 21 Walter Jenni, 22 Angel Fernandez, 23 Linus Brands, Clive Colbert (Head-Coach), Dermont Hastings (Assistenz-Coach), Wim van der Merwe (Assistenz-Coach), Ann de Wit (Medic), Christian Roth (on&off-Field Support), Martin Schwizer (Fotograf)

     

  • Rugby Club Biel Bienne 5 – 20 Rugby Club Würenlos

    Angestachelt durch die Niederlage im ersten Saisonspiel gegen Biel fuhr die Würenloser Mannschaft nach Biel. Wiedergutmachung war angesagt.

     

    Mit der letzten Ansprache der Coaches wurden 3 Tries vor der Halbzeitpause gefordert. Dementsprechend starteten die Würenloser aggressiv ins Spiel. Wie auch schon in den letzten Spielen konnten die Würenloser die Gedränge für sich entscheiden und ihrer Backline so helfen die Gegner mit gekonnten Ballstafetten unter Druck zu setzen.

     

    Tief im 22er der Bieler noch ein Scrum. Wie eine gut geölte Maschine konnte der Würenloser Scrum den Ball für sich holen. Dank der starken Leistung der heutigen Nr. 9 Simon Michel konnte der Ball zur Backline gepasst werden und der erste Try durch einen überzeugenden Lauf von Joel Brühlmann für Würenlos markiert werden.

     

    Auch der 2te Try liess nicht lange auf sich warten. Mit perfekt ausgeführter Spieltaktik wurde der Ball bis zur Seitenlinie getragen. Der leichtfüssige Fullback Dave Wheeler konnte einigen Gegnern ausgeweichen und anschliessend den Ball im Malfeld ablegen.

     

    Durch einen Regelverstoss musste das Würenloser Gedränge vor der Pause dann in Unterzahl spielen. Wie schon so oft kamen die Vorzüge der Geier aus Würenlos zum Vorschein und Sie lieferten

    Biel auch zu vierzehnt einen erbitterten Kampf!

     

    Als die zweite Halbzeit startete, wurden die Würenloser wie auch schon in einigen Momenten der ersten Halbzeit zunehmend chaotisch. Die Bieler nutzten dies gekonnt aus und spielten sich mit einer wunderbaren Ballstafette durch die Ränge der Würenloser und markierte ein Try für sich.

     

    Mit den Zurufen des heutigen Captains Mike Colbert wurde jedoch schnell wieder Strukturen in das Spiel der Würenloser zurückgebracht. Der Zweitreihespieler Dano Indermaur konnte mit starken Läufen überzeugen und so fanden sich die Würenloser plötzlich wieder tief in der 22er-Zone der Gegner. Nach einigen Phasen gelang es den Würenloser Gedrängespieler Cory de Wit und Martin Weisshaupt die Verteidigung zu durchbrechen und so den 3ten Try für sich zu markieren.

     

    Das Spiel war jedoch nicht zu Ende und so musste weiter gekämpft werden. Beide Mannschaften setzten alles daran, soweit es ging nach vorne zu kommen. Nach erneutem Scrum 10 Meter vor der Bieler Tryline setzten die Würenloser nochmals alles in Gange. Die Gedrängespieler dominierten ihre Kontrahenten und mit einem wunderbaren Lauf konnte aus der Backline ein Try von Julian Döbbeling und somit auch der Bonuspunkt für Würenlos erzielt werden.

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Biel für den fair geführten Match und die Gastfreundschaft. Ein besonderer Dank geht auch an unsere Zuschauer, welche längere und kürzere Distanzen zurückgelegt haben als wir.

     

    Man of the Match: Dano Indermaur

    Tackler of the Match: Simon Greder

    Best Performance Trophy: Rui Veloso

    Tries: Joel Brühlmann, Dave Wheeler, Cory de Wit, Julian Döbbeling

     

    Spieler: 1. Roman Irniger, 2. Timon Interbitzin, 3. Luigi Orlando, 4. Dave Widermeier, 5. Dano Indermaur, 6. Urs Hoessly, 7. Martin Weisshaupt, 8. Cory de Wit, 9. Simon Michel, 10. Stefan Gilli, 11. Rui Veloso, 12. Joel Brühlmann, 13. Mike Colbert ©, 14. Simon Greder, 15. Dave Wheeler, 18. Sven Rappo, 19. Chregi Glatthard, 21. Julian Döbbeling, 22. Michael Madzimba

    Coach: Clive Colbert, Assistant Coach: Dermot Hastings, Medic: Ann de Wit

     

    RC Würenlos 25 – 7 RFC Bishops St. Gallen

    30.04.2017 in Würenlos

     

    Es gibt in der jüngeren Würenloser Rugbyhistorie kaum ein Duell, welches mit ähnlich viel Härte und Intensivität geführt wurden wie diejenigen gegen St. Gallen. Beide Teams spielen seit Jahren auf Augenhöhe und tummeln sich zwischen den Ligen NLB und NLC. Zuletzt im Herbst 2016, setzte es eine bittere Niederlage in der Gallusstadt ab, als das Würenloser Fanionteam in einem epischen Abnützungskampf dem Heimteam mit einem Punkt Differenz unterlag.

     

    Mit ordentlich Revanchegelüsten trat die Würenloser Mannschaft nun zum Rückspiel an. Da kurzerhand einige Stammspieler abwesend oder verletzungsbedingt ausfielen, hat sich die Aufstellung insbesondere des „Tight-Five“ (Gedrängespieler #1 bis #5, tragen die Hauptlast im Scrum) komplett verändert. Nichtsdestotrotz konnte Kapitän David Schwizer ein sehr schlagkräftiges Team auf den Platz führen.

    Gleich zu Beginn waren es die Platzherren, welche die Ostschweizer Kontrahenten in ihrer Hälfte festschnüren konnten. Bereits früh bewies der RCW-Kickspezialist Nicolas Schaffner Nervenstärke, indem er zwei Penalties verwertete und somit für sein Team ein kleines Startpolster aufbaute.

     

    Der Würenloser Fullback David Wheeler war es dann, der einer seiner sehenswerten Husarenritte aufführte. Keiner der bereitstehenden St. Galler „Bischöfe“ konnte diesen Wheeler packen, ähnlich wie damals, als der sagenumwobene Sachsenkönig Widukind, einst vor der erzwungenen Taufe floh. Zum Glück für den RCW war er dann – der Sage abweichender weise – schlussendlich erfolgreich, das Würenloser Score wuchs an!

     

    Die zusammengewürfelten Würenloser Gedrängespieler waren an diesem Tag stark engagiert. Das mächtige und gut eingeübte St. Galler Pick&go wurde jeweils mit vereinten Kräften gestoppt, es kam kaum zu nennenswerten Raumgewinn der Gegner.

     

    Auch im Scrum war dies eine ausgeglichene Affiche, weitgehendst neutralisierten sich die acht zum Paket gebundenen Männern gegenseitig. Sicherlich ein etwas merkwürdiger Anblick für die zahlreichen RCW-Fans an der Seitenlinie, hatten sie doch in diesem Jahr 2017 jeweils eine heftige Überlegenheit feiern können.

     

     

    Noch mehr Tribut musste im Line-out gezollt werden. In den beiden vergangenen Spielen drückend überlegen, konnten viele gegnerische Einwürfe geklaut werden. An diesem Tag war das praktisch nie der Fall. Die Kombinationen der St. Galler waren offensichtlich top eingeübt und auf beachtlichem technischem Niveau, was es für die Abwehr fast unmöglich macht gegnerische Bälle zu „klauen“.

     

     

    Ein deutliches Zeichen des starken Bishops-Lineout-Kombination folgte noch vor der Halbzeitpause. Nahe der Würenloser Mal-Zone wurden die Würenloser geschickt überlistet, der wuchtige Ostschweizer blind-side-Flanker (#6) brach mit Ball in der Hand mitten durch die Abwehrreihen auf die rettende Linie.

     

     

    Die passende Antwort hatte dann der pfeilschnelle Andi Buri: ein Spurt über 70 Meter und mindestens drei durchbrochene Tacklings schockte die Bishops-Abwehr und entzückte das Publikum. Es schien, dass nun der Widerstand allmählich zu brechen begann. Auch wenn die Gastmannschaft genügend Spielanteile zu verzeichnen hatten, wirklich zählbares resultierte nicht mehr. Vorstösse wurden von der Würenloser Hintermannschaft zugrunde getackelt und neutralisiert.

     

     

    Als der RCW eine Serie technischer Fehler mit einer „weissen Karte“ (10 Minuten Unterzahl) bezahlen musste, war plötzlich eine gefährliche Wendung möglich. Niemand im Würenloser Rugbyshirt war jedoch derart töricht, diese St. Galler Mannschaft abzuschreiben, sondern die 15 Herren in rot-blau legten gar noch „eine Schippe drauf“. Der wendige Flügelsprinter Manuel Hernandez konnte eine herrliche Ballstafette mit einem erlösenden Try abschliessen.

     

     

     

    Endstand: RC Würenlos 25 – 7 RFC Bishops St. Gallen

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, beim RFC St. Gallen für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Andi Buri

    Tackler of the Match: Manuel Hernandez

    Best Performance Trophy: Olivier Gröninger

     

    Tries: David Wheeler, Andi Buri, Manuel Hernandez

    Conversion: Nicolas Schaffner (2)

    Penalties: Nicolas Schaffner (2)

     

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Roman Irniger, 2 Timon Inderbitzin, 3 Steven Blondin, 4 Marco Di Giacomo, 5 Dano Indermaur, 6 Cory de Wit, 7 Olivier Gröninger, 8 Roman Suter, 9 Nicolas Schaffner, 10 Andreas Buri, 11 Dimitri Rüegg, 12 David Schwizer ©, 13 Mike Colbert, 14 Manuel Hernandez, 15 David Wheeler, 16 Urs Hoessly, 17 Sven Rappo, 18 Roman Dubi, 19 Alaric Wanner, 20 Simon Michel, 21 Benoit de Lussy, 22 Christian Roth, Clive Colbert (Head-Coach), Dermont Hastings (Assistenz-Coach), Natascha Inderbitzin (Medic), Davide Mancina, Jan Podzorski, Pascal Savare (on&off-Field Support), Martin Schwizer (Fotograf)

     

  • RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

    23.04.2017 in Würenlos

     

    Der Spruch „Sunday is the Rugbyday“ ist mittlerweile in der Region Baden weit verbreitet und wohlbekannt. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich auch letzten Sonntag Nachmittag viele Fans, Familie und Freunde des Rugbyclubs Würenlos auf der Ländliwiese versammelt hatten.

    Neben dem unwiderstehlichen Geruch der köstlichen Bratwürste des ortseigenen Metzgermeisters Baschy war natürlich auch reichlich Spannung in der Luft. Den zu Gast an diesem Sonntag waren die hungrigen Wölfe des Rugby Clubs Solothurn …und die sind nicht nur wegen Bratwürsten angereist !

     

    Der aufstrebende Solothurner Verein, voller junger, ehrgeiziger Rugbianer wollen nach jahrelanger Durststrecke endlich eines der jeweils äusserst hart geführten Mittelland-Derbies gegen den RC Würenlos für sich entscheiden!

    So war auch der Start ins Spiel gleich vielversprechend. Der ovale Rugbyball wurde beim Ankick vom RCW-Captain Dave Schwizer weit hoch in den blauen Himmel geschickt, von wo er wenig später in den Armen eines Solothurner Spielers landete. Der Ball kam aber nicht allein – als „kleine Zugabe“ flogen ihm eine gefühlte Milisekunde später gleich knapp 300 Kg brachiale Würenloser Backrow (Gedrängespieler Nr. 6, 7 und 8) um die Ohren!

     

    Augen zu und durch – wird er sich gesagt haben, aber die Solothurner Defensive hielt dem enormen Druck der Platzherren nicht lange stand. Vorallem das bärenstarke Würenloser Gedränge war an diesem Tag dem Gegner mindestens ein Level überlegen. Gleich zu Beginn eine Machtdemonstration: Ein Scrum zirka 10 Meter vor der Solothurner Trylinie war angesagt. Wie ein Rudel brünstiger Moschusochsen überrannten die Würenloser ihre Kontrahenten, der Versuch war schlussendlich Formsache.

    Auch das Zusammenspiel mit der RCW-Backline funktionierte tadellos, der Ball wurde wie’s im Lehrbuch steht hin- und her-gepasst und in vorhandene Lücken vorgestossen.

     

     

    Die Überlegenheit konnte auch – ganz zur Freude des Würenloser Trainergespanns – auf der Punktetafel abgebildet werden. Schöne Ballstafetten konnten immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden, es war wirklich kein beneidenswerter Nachmittag für die Gäste aus Solothurn.

     

    Das Line-Out lief bei den Würenlosern ebenso wie eine geölte Maschine. Sogar Einwürfe der Solothurner konnten mehrfach abgefangen werden!

     

    Bemerkenswert jedoch sicherlich der immerwährende Kampfgeist der Solothurner Wölfe, auch bei klaffender Unterlegenheit wurde tapferer Einsatz vollbracht. Insbesondere dank den hervorragenden Einzelleistungen der Spieler #10 und #13 konnten die Solothurner während des Spiels kleine Lücken nutzen und zwei Tries schreiben.

     

    Endstand: RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die tadellose Spielleitung, bei Solothurn für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Timon Inderbitzin

    Tackler of the Match: Jan Podzorski

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

    Try: Joel Brühlmann (2), Dimitri Rüegg, Olivier Gröninger, Manuel Hernandez, Roman Suter, Timon Inderbitzin, Dano Indermaur, Steven Blondin, Martin Weisshaupt

     

    Conversions: Manuel Hernandez (3), Alaric Wanner (2)

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Luigi Orlando, 4 Steven Blondin, 5 Corrie de Wit, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Nik Schaffner, 10 Andi Buri, 11 David Wheeler, 12 David Schwizer ©, 13 Joel Brühlmann, 14 Dimitri Rüegg, 15 Manuel Hernandez, 16 Timon Inderbitzin, 17 Roman Irniger, Dano Indermaur, 19 Urs Hoessly, 20 Angel Fernandez, 21 Simon Michel, 22 Alaric Wanner, Christian Roth (Water Manager), Ann de Wit (Medic), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Clive Colbert (Head-Coach)