• RC Würenlos 7 – 0 RC Luzern

    Spitzenspiel in Würenlos! Je zwei Kantersiege hatten beide Mannschaften auf dem Konto – glasklar – dass sich auch beide Teams die Vorherrschaft in der NLC sichern wollten, gleichbedeutend mit der Pole Position für den Aufstieg. Würenlos vs. Luzern kann getrost als Klassiker bezeichnet werden, denn sind die Clubs seit jeher auf Augenhöhe und lieferten sich ausnahmslos epische Rugby-Kämpfe.

    Das Spiel begann den Vorzeichen entsprechend raubeinig. In der Platzmitte spielte sich das Geschehen ab, brachiale Vorstösse der Gedrängespieler prallten auf deren Kontrahenten, welche wiederum mit krachenden Tacklings antworteten. Insbesondere der agile RCW-Flanker Jan Podzorski beendete so manches Offensivgelüste der Luzerner, indem diese gleich reihenweise technisch fein aber überaus unsanft von den Beinen geholt wurden.

     

    Die Würenloser Offensive – zuletzt gegen Biel und Ticino als regelrechte Try Maschinerie aufgetreten – kam an diesem Tag nicht richtig in die Gänge. Natürlich insbesondere wegen der bärenstarken Luzerner Verteidigung. Trotzdem schlichen sich auch einige technische Fehler ein, was jeweils die Möglichkeit zum Liniendurchbruch oder gar Versuche verunmöglichte.

     

    Erhebliche Vorteile hatten die Platzherren an diesem Tag im Lineout. Die eigenen Bälle wurden meist problemlos gepflückt, das defensive System war an diesem Tag jedoch bemerkenswert: Jan Podzorski wurde von seinen Kollegen derart schnell nach oben katapultiert, dass sein Luzerner Kontrahent im Luftkampf fast immer das Nachsehen hatte. Die Luzerner Line-Out-Verunsicherung gipfelte dann mit dem Komplettwechsel des Systems, was jedoch im Anschluss nicht viel erfolgreicher war.

     

    Die Gedränge verliefen deutlich ausgeglichener, beide Packs schenkten sich nichts und gewannen in der Regel ihre eigenen Scrums. Eine äusserst unangenehme Situation ereignete sich allerdings in der Nähe des Würenloser 22-Meter-Raums. Das Luzerner Gedränge erwischte das Würenloser Pendant auf falschem Fuss und schob diese im Morast der Ländliwiese zehn, vielleicht sogar 15 Meter zurück. Ein starkes Statement der Innerschweizer, doch konnten sie nichts zählbares hieraus reüssieren. Die Würenloser verstanden es auch im Retourgang stabil zu bleiben und nicht zu kollabieren, wodurch der Referee keinen Anlass zum Penaltypfiff fand. Auch der darauf folgende Luzerner Angriff konnte von den heimischen Linienspieler entschärft werden.

    Kurz vor der Halbzeitpause dann die Gelegenheit: Das RCW-Pack schritt zum Line-Out, ganz in der Nähe der gegnerischen Trylinie. Wohl wussten alle auf dem Feld was folgen wird: klassisch versucht dann die komplette Gedrängemannschaft ineinander verbunden, mit einem sogenannten Maul (stehendes Gedränge) den Ball mit Technik und roher Kraft die verbleibenden Meter am Gegner vorbei oder sogar darüber hinwegzuschieben. Dies gelang ordentlich, die Luzerner konnten das massive Pack nur mit allerletzter Kraft vor dem Malfeld stoppen. Es war dann der erfahrene Würenloser Hooker Olivier Gröninger, welcher Ball und Verantwortung übernahm und das Spielgerät unter grossem Jubel auf der Linie platzierte! Nach grandiosem Erhöhungskick von Andreas Buri stand es nun pünktlich zum Pausenpfiff Würenloser 7 – Luzern 0.

     

    Nach dem Unterbruch und ambitionierter Ansprache der beiden Würenloser Coaches, ging es ähnlich weiter. Der sieben-Punkte-Vorsprung ist natürlich hauchdünn, vorallem über 40 Minuten will niemand verteidigen. So schallte wie üblich ein lautes „NULL – NULLL ! ! !“ über die Ländliwiese. Ausgerufen von den Spielern, mit dem Zweck, sich mental nicht mit kleinen oder grösseren Spielständen zu beschäftigen, sondern effektiv mit aller Kraft die nächsten Punkte erzielen zu wollen, ja müssen!

     

    Es verstrichen die Minuten ohne nennenswerte Gefahren auf beiden Seiten, bis plötzlich ein Raunen das Heimpublikum durchzog, als nach einem für Luzern erfolgreichen Gedränge, deren wuchtiger Center die Würenloser Defensive ganz aussen am Seitenrand durchbrach. Da er von Verteidigern dicht verfolgt wurde und noch 50 Meter zur Trylinie fehlten, entschied sich der Innenschweizer zum Kick und anschliessendem Wettrennen. Seine Verfolger sahen bald nur noch die im Wind wehende, feuerrote Haarpracht davonspurten, der Angreifer ahnte seinen Husarenritt erfolgreich gekrönt. Doch rechnete er nicht mit dem quer übers Spielfeld zurücktrabende Gedrängespieler Roman Suter, welcher gut antizipiert hatte und nach beherztem Spurt den Ball um Haaresbreite vor dem Luzerner sichern konnte.

    Die Lage spitzte sich dann noch weiter zu, kurz vor Schluss drängte Luzern erneut und unermüdlich Richtung Trylinie. Als die Spielzeit bereits um war, schritten die Innerschweizer noch nah am Würenloser Malfeld zum Line-Out, die Situation glich haargenau jener Szene vor der Halbzeit, bei welcher Würenloser den einzigen Try erzielen konnte. Mit letzter Kraft und ein wenig Glück – dem Luzerner Gedrängehalb rutsche in der Hektik der Ball aus der Hand – war es dann geschafft: der RCW gewinnt diesen Knüller merklich knapp aber sicherlich verdient!

    Endstand: RC Würenlos 7 – 0 RC Luzern

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei Luzern für den fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND !!

     

    Man of the Match: Olivier Gröninger

    Tackler of the Match: Jan Podzorski

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Fabio Mercorella, 2 Olivier Gröninger, 3 Roman Dubi, 4 Marco Di Giacomo, 5 Roman Suter, 6 Davide Mancina, 7 Jan Podzorski, 8 Benni Xhemaili, 9 Christian-Balls Roth, 10 Andreas Buri, 11 Dimitri Rüegg, 12 David Schwizer ©, 13 Matias Torres, 14 Nik Schaffner, 15 David Wheeler, 16 Timon Inderbitzin, 17 David Wiedemeier, 18 Luigi Orlando, 19 Roland Thomann, 20 Roman Irniger, 21 Silvio Farner, 22 Marco Carrara, 23 Jeremy George, Clive Colbert (Head-Coach), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Natascha Inderbitzin (Medic), Fotos: Martin Schwizer

     

    RC Würenlos 51 – 06 RC Ticino

    1.10.2017 in Würenlos

    Nach gelungenem Saisonstart und Kantersieg gegen Biel, war nun der RC Ticino zu Gast in Würenlos. Vielleicht waren einige Spieler des RCW noch immer vernebelt im Siegesflash der letzten Woche, denn die Startminuten des Spiels gehörten überraschenderweise ganz klar den Gästen aus der Schweizer „Sonnenstube“.

    Die lange Reise an diesem Sonntag hat der RC Ticino mit knappem Kader in Angriff genommen, vielleicht auch gerade deswegen, wollte man wohl gleich zu Beginn möglichst viel Vorsprung rausholen. Die Tessiner Druckphase wurde dann auch erfolgreich mit einem verwerteten Penalty und dementsprechendem Score 0 – 3 abgeschlossen. Das Geschehen auf dem Platz kann dann als umkämpft bezeichnet werden, denn es war der RCW, welcher seinerseits mit einem gelungenen Penaltykick reüssierte, gefolgt von einem neuerlichen Strafstoss der Südschweizer.

    Nach ca. 15 Minuten war dann aber vorerst Schluss mit Schlagabtausch. Der RCW war merklich bemüht den etwas verpatzten Start wettzumachen und antwortete mit einer mächtigen Druckphase, aus der innert wenigen Minuten drei Tries resultierten. Ticino war defensiv zunehmend ratlos, denn wenn die Platzherren den Ball in ihren Reihen führten, waren sie kaum mehr zu stoppen.

     

    Es folgten weitere schöne Ballstafetten, sehr zur Freude des Heimpublikums – es zeichnete sich schnell ein weiterer ungefährdeter Sieg ab. Auch nach der Pause waren die Helfer der Punktetafel gut beschäftigt.

     

     

    Sehr zum Ärgernis von Captain Schwizer schlichen sich dann bereits bei einigen Spieler Anzeichen von Überheblichkeit ein, was sich in gescheiterten „Einzelkämpfer-Aktionen“ äusserte. Sicherlich wäre das Score ohne diese Undiszipliniertheiten deutlich höher ausgefallen.

     

    Ebenso ist zu erwähnen, dass die Ticinesi auch ohne Ersatzspieler besonders in den Standardsituationen überzeugen und gut mithalten konnten. Zwar mussten sich die gebeutelten Akteure auf dem Platz immer öfters pflegen lassen, doch hat niemand den Kampf aufgegeben.

     

    Als einige Minuten vor Schluss dann doch ein Tessiner verletzungsbedingt weggetragen werden musste, war wohl jeder anwesende perplex, als plötzlich deren Trainer sein Getränk gegen Nockenschuhe und Tricot tauschte und in das Geschehen nun frontal eingriff. Es ist wohl schon eine ganze Weile her, als dass der RCW-Gründer Urs Hoessly zuletzt der zweitälteste Rugbyspieler auf dem Spielfeld war!

    Auch wenn der eingewechselte und sehr erfahrene Tessiner Coach seine Mannschaft auf dem Platz mit feurigen Parolen nochmals zu motivieren versuchte, gegen die in ihrem Hunger noch nicht gestillte Try-Maschinerie der Heimmannschaft war auch er machtlos.

    Fazit: Pflichtsieg eingefahren! Es gilt nun am kommenden Sonntag die bärenstark gestarteten Luzerner in Empfang zu nehmen und zu beweisen, wie sich das Würenloser Rugby in der Sommerpause und der Integration der U18 effektiv gestärkt hat. Obwohl die Saison erst begonnen hat, kann man sich sicher sein, ein allfälliger NLB-Aufstieg führt zwangsläufig über die Innerschweiz.

     

     

    Endstand: RC Würenlos 51 – 06 RC Ticino

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, beim RC Ticino für den fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: David Schwizer

    Tackler of the Match: Nicolas Schaffner

    Best Performance Trophy: Remi Guillamin

    Tries: Combo RCW

    Penalties&Conversions: Nicolas Schaffner, Linus Brands

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Roman Irniger, 2 Olivier Gröninger, 3 Rémy Guillamin, 4 Steven Blondin, 5 Roman Suter, 6 Davide Mancina, 7 Jan Podzorski, 8 Benni Xhemaijli, 9 Nicolas Schaffner, 10 David Schwizer ©, 11 Dimitri Rüegg, 12 Matias Torres, 13 Linus Brands, 14 Simon Greder, 15 David Wheeler, 16 Roland Thomann, 17 Urs Hoessly, 18 Silvio Farner, 19 Angel Fernandez, 20 Simon Michel, 21 Marco Carrara, Clive Colbert (Head-Coach), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Natascha Inderbitzin (Medic), Fotos: Jana Seebass & Vanessa Rüegg

     

  • RC Würenlos 95 – 7 RC Biel-Bienne

     

    24.9.2017 in Würenlos

     

    Grenzenloser Jubel überschattete die Würenloser Ländliswiese vor ziemlich genau einem Jahr. Damals gelang es dem frisch in die NLC aufgestiegenen Bieler Rugbyclub, die frisch von der NLB abgestiegenen Würenloser zu besiegen. Es war eine enges, hektisches Spiel damals und einige Würenloser dachten ab und zu mit Seelenschmerz an diese Momente zurück. Doch wusste man damals schon, die Zeit der Revanche wird kommen.

     

    So schritten die Herren an diesem prächtigen Spätsommertag zur Tat, lautstark unterstützt von dem in grosser Anzahl anwesenden Heimpublikum inklusive der allseits gefürchteten Geier-Kurve.

    Es war wohl äusserst angenehm für das Würenloser Trainergespann Clive Colbert und Dermont Hastings, an diesem Tag das Matchblatt zu füllen. Denn es standen ihnen nicht nur die gewohnten Würenloser Stammkräfte zur Verfügung, sondern ein neuer Schub junger Spieler, der sehr erfolgreichen U-18-Mannschaft, welche schweizweit immer wieder für Furore sorgte. Die sportliche wie auch mentale Integration in den Trainingsalltag der 1. Mannschaft funktionierte seit der Sommerpause aussergewöhnlich gut, sodass alle bedenkenlos und voller Freude, auf die nächste „werkseigene“ Verstärkung zählen konnten.

     

    Das Spiel verlief gleich von Beginn an relativ einseitig. Wahrscheinlich war den Nordwestschweizern aus dem Seeland relativ schnell klar, dass eine erneute Sensation an diesem Tag äusserst schwierig werden würde. Denn die Würenloser Try-Maschinerie schlug schon früh zu… und kannte im gesamten Spielverlauf bis zum Schluss kein Fünkchen Gnade. Die kräftigen RCW-Gedränge-Spieler durchbrachen die Bieler Defensive beinahe im Minutentakt, dann wurde der Ball wieder nach Belieben vom bestechend sicher auftretenden RCW-Scharnier (9 / 10 / 12) quer über die Platzhälfte gepasst um dann wiederum am Gegner vorbei die Tryline zu erreichen.

     

     

     

    Bemerkenswert ist zu erwähnen, dass die Bieler trotz übler Unterlegenheit niemals den Kampf aufgegeben hatten und deren Hartnäckigkeit gegen Ende des Spiels sogar mit einem geschickt ausgeführten Try aus kurzer Distanz belohnt wurde.

     

    Nichts desto trotz war es eine tolle Würenloser Demonstration eines prächtigen Angriffsrugby. Die RCW-Fans durften sich wahrlich nicht über zuwenig Jubelmöglichkeiten beklagen.

     

    Start geglückt ! !

     

     

    Endstand: RC Würenlos 95 – 07 RC Biel-Bienne

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, beim RC Biel-Bienne für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Christian Roth

    Tackler of the Match: David Wheeler

    Best Performance Trophy: Roland Thomann

     

    Tries: Combo RCW

    Conversions: Andreas Buri, Linus Brands

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Fabio Mercorella, 2 Olivier Gröninger, 3 Rémy Guillamin, 4 Steven Blondin, 5 Roman Suter, 6 Davide Mancina, 7 Jan Podzorski, 8 Benni Xhemaijli, 9 Christian Roth, 10 Andreas Buri, 11 Dimitri Rüegg, 12 David Schwizer ©, 13 Walter Jenni, 14 Linus Brands, 15 David Wheeler, 16 Martin Weisshaupt, 17 Roman Irniger, 18 Roman Dubi, 19 Luigi Orlando, 20 Urs Hoessly, 21 Silvio Farner, 22 Roland Thomann, 23 Marco Carrara, Clive Colbert (Head-Coach), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Ann de Wit (Medic)

    RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

    23.04.2017 in Würenlos

     

    Der Spruch „Sunday is the Rugbyday“ ist mittlerweile in der Region Baden weit verbreitet und wohlbekannt. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich auch letzten Sonntag Nachmittag viele Fans, Familie und Freunde des Rugbyclubs Würenlos auf der Ländliwiese versammelt hatten.

    Neben dem unwiderstehlichen Geruch der köstlichen Bratwürste des ortseigenen Metzgermeisters Baschy war natürlich auch reichlich Spannung in der Luft. Den zu Gast an diesem Sonntag waren die hungrigen Wölfe des Rugby Clubs Solothurn …und die sind nicht nur wegen Bratwürsten angereist !

     

    Der aufstrebende Solothurner Verein, voller junger, ehrgeiziger Rugbianer wollen nach jahrelanger Durststrecke endlich eines der jeweils äusserst hart geführten Mittelland-Derbies gegen den RC Würenlos für sich entscheiden!

    So war auch der Start ins Spiel gleich vielversprechend. Der ovale Rugbyball wurde beim Ankick vom RCW-Captain Dave Schwizer weit hoch in den blauen Himmel geschickt, von wo er wenig später in den Armen eines Solothurner Spielers landete. Der Ball kam aber nicht allein – als „kleine Zugabe“ flogen ihm eine gefühlte Milisekunde später gleich knapp 300 Kg brachiale Würenloser Backrow (Gedrängespieler Nr. 6, 7 und 8) um die Ohren!

     

    Augen zu und durch – wird er sich gesagt haben, aber die Solothurner Defensive hielt dem enormen Druck der Platzherren nicht lange stand. Vorallem das bärenstarke Würenloser Gedränge war an diesem Tag dem Gegner mindestens ein Level überlegen. Gleich zu Beginn eine Machtdemonstration: Ein Scrum zirka 10 Meter vor der Solothurner Trylinie war angesagt. Wie ein Rudel brünstiger Moschusochsen überrannten die Würenloser ihre Kontrahenten, der Versuch war schlussendlich Formsache.

    Auch das Zusammenspiel mit der RCW-Backline funktionierte tadellos, der Ball wurde wie’s im Lehrbuch steht hin- und her-gepasst und in vorhandene Lücken vorgestossen.

     

     

    Die Überlegenheit konnte auch – ganz zur Freude des Würenloser Trainergespanns – auf der Punktetafel abgebildet werden. Schöne Ballstafetten konnten immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden, es war wirklich kein beneidenswerter Nachmittag für die Gäste aus Solothurn.

     

    Das Line-Out lief bei den Würenlosern ebenso wie eine geölte Maschine. Sogar Einwürfe der Solothurner konnten mehrfach abgefangen werden!

     

    Bemerkenswert jedoch sicherlich der immerwährende Kampfgeist der Solothurner Wölfe, auch bei klaffender Unterlegenheit wurde tapferer Einsatz vollbracht. Insbesondere dank den hervorragenden Einzelleistungen der Spieler #10 und #13 konnten die Solothurner während des Spiels kleine Lücken nutzen und zwei Tries schreiben.

     

    Endstand: RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die tadellose Spielleitung, bei Solothurn für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Timon Inderbitzin

    Tackler of the Match: Jan Podzorski

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

    Try: Joel Brühlmann (2), Dimitri Rüegg, Olivier Gröninger, Manuel Hernandez, Roman Suter, Timon Inderbitzin, Dano Indermaur, Steven Blondin, Martin Weisshaupt

     

    Conversions: Manuel Hernandez (3), Alaric Wanner (2)

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Luigi Orlando, 4 Steven Blondin, 5 Corrie de Wit, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Nik Schaffner, 10 Andi Buri, 11 David Wheeler, 12 David Schwizer ©, 13 Joel Brühlmann, 14 Dimitri Rüegg, 15 Manuel Hernandez, 16 Timon Inderbitzin, 17 Roman Irniger, Dano Indermaur, 19 Urs Hoessly, 20 Angel Fernandez, 21 Simon Michel, 22 Alaric Wanner, Christian Roth (Water Manager), Ann de Wit (Medic), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Clive Colbert (Head-Coach)

     

  • RC Würenlos 10 – 32 RC Neuchâtel

    22.03.2015 in Neuchâtel

     

    „We don’t even know where your pitch is…“ gab der Captain des RC Neuchâtel nach dem Spiel unter allgemeinem Gelächter von sich. Sicherlich hat dies nichts mit fehlenden Geographiekenntnissen oder spontaner Amnesie zu tun. Denn es ist tatsächlich so, dass die letzten drei (!) Würenloser Heimspiele gegen Neuchâtel allesamt am Neuenburgersee ausgetragen wurden. Nicht dass der RCW die welsche Gastfreundschaft nicht zu schätzen wüsste, doch ist es sicher eine grosse Bürde, dass der RCW aufgrund des gesperrten Rasens erneut nicht im berüchtigten Würenloser Hexenkessel mit über 200 frenetischen Fans auftreten konnte.

     

    Nicht nur die Anfeuerungsrufe des Würenloser Heimpublikums wurden an diesem Samstag in Neuchâtel vermisst, sondern auch diverse Stammkräfte, welche sich – wer kann es ihnen vergönnen – das eigentlich spielfreie Wochenende bereits anderweitig verplant hatten.

     

    Und so waren es genau 17 RCW-Spieler, mehr oder weniger einsatzfähig, welche sich der schwierigen Aufgabe gegen den Tabellenführer stellten. Es ging heute um viel: mit einem Sieg konnte man den RC Bern in die Abstiegsrunde schicken, bei einer Niederlage wären dagegen Würenlos und Winterthur im Playout.

     

    Mit 5 Minuten Verzögerung pfiff der Referee den sprichwörtlichen „Matsch“ an. Denn der Rasen war von Dauerregen getränkt wie ein ordentliches schottisches Hochmoor.

     

    Doch was für viele Zeitgenossen eine grimmige Grimmasse und schlechte Laune ausgelöst hätte, ist der wahre Traum eines jeden Rugbyspielers. Wie frisch geschlüpfte Hängebauchschweine suhlte man sich im Schlamm, die Mitarbeiter der RCW-Stammwäscherei ahnten wohl schon das Schlimmste.

     

    Das Spielgeschehen fand oft im Mittelfeld statt, wie zuletzt gegen Basel konnte Alaric Wanner früh einen Penaltykick reüssieren, ebenfalls wie zuletzt folgten dann die ersten Gegentries. Gründe hierfür waren sicherlich gewisse Misstackles von Würenlos, sowie auch – das für die glitschigen Verhältnisse äusserst präzise Pass- und Offloadspiel der Westschweizer. Zudem erwiesen sich die Hausherren als extrem abgeklärt im Abschluss, die Neuenburger sind wahrlich nicht zu Unrecht Tabellenführer!

     

    Es ist überaus positiv zu erwähnen, dass die RCW-Akteure niemals einknickten, mit krachenden Tacklings versuchte man die Gegner zu bekämpfen und sich ins Spiel zurück zu finden. Ein Teilerfolg gelang den Würenlosern nach der Halbzeitpause, als nach starker Druckphase des RCW-Gedränges, sich die Abwehr wiederholt nur mit unfairen Mitteln zu helfen wusste. Ein Penalty-Try war die logische Folge.

     

    Doch mehr und mehr spürte man das ungleiche Kräfteverhältnis an diesem Tag. Während Neuchâtel gefühlt alle 2 Minuten ein Spieler mit strahlend unverschmutztem Shirt einwechselte, waren die Möglichkeiten beim RCW stark begrenzt. Bis zum Schlusspfiff wurde tapfer gekämpft, auf der Scoretafel konnte man jedoch nichts mehr hinzufügen.

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    Endstand: RC Würenlos 10 – 32 RC Neuchâtel

     

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Neuchâtel für den fair geführten Match, die tolle Gastfreundschaft und speziell auch die flexible Reaktion auf die Rasensperre in Würenlos.

     

    Man of the Match: David Schwizer

    Tackler of the Match: Olivier Gröninger

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

     

    Try: Olivier Gröninger

    Conversion: Alaric Wanner

    Penalty: Alaric Wanner

     

     

    Rugby Club Würenlos:

    1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Luigi Orlando, 4 Remi Guillemin, 5 Steven Blondin, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Cory de Wit, 9 Tobias Fumasoli, 10 David Schwizer ©, 11 Walter Jenni, 12 Alaric Wanner, 13 Roman Suter, 14 Christian Roth, 15 Luc Bachmann, 16 Timon Inderbitzin, 17 Michael Madzimbumato, Wim van der Merwe (Coach), Ann de Wit (Medic)