• RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

    23.04.2017 in Würenlos

     

    Der Spruch „Sunday is the Rugbyday“ ist mittlerweile in der Region Baden weit verbreitet und wohlbekannt. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich auch letzten Sonntag Nachmittag viele Fans, Familie und Freunde des Rugbyclubs Würenlos auf der Ländliwiese versammelt hatten.

    Neben dem unwiderstehlichen Geruch der köstlichen Bratwürste des ortseigenen Metzgermeisters Baschy war natürlich auch reichlich Spannung in der Luft. Den zu Gast an diesem Sonntag waren die hungrigen Wölfe des Rugby Clubs Solothurn …und die sind nicht nur wegen Bratwürsten angereist !

     

    Der aufstrebende Solothurner Verein, voller junger, ehrgeiziger Rugbianer wollen nach jahrelanger Durststrecke endlich eines der jeweils äusserst hart geführten Mittelland-Derbies gegen den RC Würenlos für sich entscheiden!

    So war auch der Start ins Spiel gleich vielversprechend. Der ovale Rugbyball wurde beim Ankick vom RCW-Captain Dave Schwizer weit hoch in den blauen Himmel geschickt, von wo er wenig später in den Armen eines Solothurner Spielers landete. Der Ball kam aber nicht allein – als „kleine Zugabe“ flogen ihm eine gefühlte Milisekunde später gleich knapp 300 Kg brachiale Würenloser Backrow (Gedrängespieler Nr. 6, 7 und 8) um die Ohren!

     

    Augen zu und durch – wird er sich gesagt haben, aber die Solothurner Defensive hielt dem enormen Druck der Platzherren nicht lange stand. Vorallem das bärenstarke Würenloser Gedränge war an diesem Tag dem Gegner mindestens ein Level überlegen. Gleich zu Beginn eine Machtdemonstration: Ein Scrum zirka 10 Meter vor der Solothurner Trylinie war angesagt. Wie ein Rudel brünstiger Moschusochsen überrannten die Würenloser ihre Kontrahenten, der Versuch war schlussendlich Formsache.

    Auch das Zusammenspiel mit der RCW-Backline funktionierte tadellos, der Ball wurde wie’s im Lehrbuch steht hin- und her-gepasst und in vorhandene Lücken vorgestossen.

     

     

    Die Überlegenheit konnte auch – ganz zur Freude des Würenloser Trainergespanns – auf der Punktetafel abgebildet werden. Schöne Ballstafetten konnten immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden, es war wirklich kein beneidenswerter Nachmittag für die Gäste aus Solothurn.

     

    Das Line-Out lief bei den Würenlosern ebenso wie eine geölte Maschine. Sogar Einwürfe der Solothurner konnten mehrfach abgefangen werden!

     

    Bemerkenswert jedoch sicherlich der immerwährende Kampfgeist der Solothurner Wölfe, auch bei klaffender Unterlegenheit wurde tapferer Einsatz vollbracht. Insbesondere dank den hervorragenden Einzelleistungen der Spieler #10 und #13 konnten die Solothurner während des Spiels kleine Lücken nutzen und zwei Tries schreiben.

     

    Endstand: RC Würenlos 60 – 14 RC Solothurn

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die tadellose Spielleitung, bei Solothurn für den äusserst fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

     

    Man of the Match: Timon Inderbitzin

    Tackler of the Match: Jan Podzorski

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

    Try: Joel Brühlmann (2), Dimitri Rüegg, Olivier Gröninger, Manuel Hernandez, Roman Suter, Timon Inderbitzin, Dano Indermaur, Steven Blondin, Martin Weisshaupt

     

    Conversions: Manuel Hernandez (3), Alaric Wanner (2)

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Luigi Orlando, 4 Steven Blondin, 5 Corrie de Wit, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Nik Schaffner, 10 Andi Buri, 11 David Wheeler, 12 David Schwizer ©, 13 Joel Brühlmann, 14 Dimitri Rüegg, 15 Manuel Hernandez, 16 Timon Inderbitzin, 17 Roman Irniger, Dano Indermaur, 19 Urs Hoessly, 20 Angel Fernandez, 21 Simon Michel, 22 Alaric Wanner, Christian Roth (Water Manager), Ann de Wit (Medic), Dermont Hastings (Assistant-Coach), Clive Colbert (Head-Coach)

     

    RC Würenlos 10 – 32 RC Neuchâtel

    22.03.2015 in Neuchâtel

     

    „We don’t even know where your pitch is…“ gab der Captain des RC Neuchâtel nach dem Spiel unter allgemeinem Gelächter von sich. Sicherlich hat dies nichts mit fehlenden Geographiekenntnissen oder spontaner Amnesie zu tun. Denn es ist tatsächlich so, dass die letzten drei (!) Würenloser Heimspiele gegen Neuchâtel allesamt am Neuenburgersee ausgetragen wurden. Nicht dass der RCW die welsche Gastfreundschaft nicht zu schätzen wüsste, doch ist es sicher eine grosse Bürde, dass der RCW aufgrund des gesperrten Rasens erneut nicht im berüchtigten Würenloser Hexenkessel mit über 200 frenetischen Fans auftreten konnte.

     

    Nicht nur die Anfeuerungsrufe des Würenloser Heimpublikums wurden an diesem Samstag in Neuchâtel vermisst, sondern auch diverse Stammkräfte, welche sich – wer kann es ihnen vergönnen – das eigentlich spielfreie Wochenende bereits anderweitig verplant hatten.

     

    Und so waren es genau 17 RCW-Spieler, mehr oder weniger einsatzfähig, welche sich der schwierigen Aufgabe gegen den Tabellenführer stellten. Es ging heute um viel: mit einem Sieg konnte man den RC Bern in die Abstiegsrunde schicken, bei einer Niederlage wären dagegen Würenlos und Winterthur im Playout.

     

    Mit 5 Minuten Verzögerung pfiff der Referee den sprichwörtlichen „Matsch“ an. Denn der Rasen war von Dauerregen getränkt wie ein ordentliches schottisches Hochmoor.

     

    Doch was für viele Zeitgenossen eine grimmige Grimmasse und schlechte Laune ausgelöst hätte, ist der wahre Traum eines jeden Rugbyspielers. Wie frisch geschlüpfte Hängebauchschweine suhlte man sich im Schlamm, die Mitarbeiter der RCW-Stammwäscherei ahnten wohl schon das Schlimmste.

     

    Das Spielgeschehen fand oft im Mittelfeld statt, wie zuletzt gegen Basel konnte Alaric Wanner früh einen Penaltykick reüssieren, ebenfalls wie zuletzt folgten dann die ersten Gegentries. Gründe hierfür waren sicherlich gewisse Misstackles von Würenlos, sowie auch – das für die glitschigen Verhältnisse äusserst präzise Pass- und Offloadspiel der Westschweizer. Zudem erwiesen sich die Hausherren als extrem abgeklärt im Abschluss, die Neuenburger sind wahrlich nicht zu Unrecht Tabellenführer!

     

    Es ist überaus positiv zu erwähnen, dass die RCW-Akteure niemals einknickten, mit krachenden Tacklings versuchte man die Gegner zu bekämpfen und sich ins Spiel zurück zu finden. Ein Teilerfolg gelang den Würenlosern nach der Halbzeitpause, als nach starker Druckphase des RCW-Gedränges, sich die Abwehr wiederholt nur mit unfairen Mitteln zu helfen wusste. Ein Penalty-Try war die logische Folge.

     

    Doch mehr und mehr spürte man das ungleiche Kräfteverhältnis an diesem Tag. Während Neuchâtel gefühlt alle 2 Minuten ein Spieler mit strahlend unverschmutztem Shirt einwechselte, waren die Möglichkeiten beim RCW stark begrenzt. Bis zum Schlusspfiff wurde tapfer gekämpft, auf der Scoretafel konnte man jedoch nichts mehr hinzufügen.

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    Endstand: RC Würenlos 10 – 32 RC Neuchâtel

     

     

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Neuchâtel für den fair geführten Match, die tolle Gastfreundschaft und speziell auch die flexible Reaktion auf die Rasensperre in Würenlos.

     

    Man of the Match: David Schwizer

    Tackler of the Match: Olivier Gröninger

    Best Performance Trophy: Roman Suter

     

     

    Try: Olivier Gröninger

    Conversion: Alaric Wanner

    Penalty: Alaric Wanner

     

     

    Rugby Club Würenlos:

    1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Luigi Orlando, 4 Remi Guillemin, 5 Steven Blondin, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Cory de Wit, 9 Tobias Fumasoli, 10 David Schwizer ©, 11 Walter Jenni, 12 Alaric Wanner, 13 Roman Suter, 14 Christian Roth, 15 Luc Bachmann, 16 Timon Inderbitzin, 17 Michael Madzimbumato, Wim van der Merwe (Coach), Ann de Wit (Medic)

     

  • RFC Basel 36 – 3 RC Würenlos

    Basel, 19.03.2016

    Nach dem sensationellen Erfolg gegen Bern folgte innert Wochenfrist die bittere Pille gegen Basel. Wenig erinnerte an das starke Auftreten gegen diese Basler Mannschaft noch im Herbst in Würenlos, als man die Nordschweizer besiegen konnte. Doch von vorn:

    Die Rückrunde hatte erst begonnen, doch RCW-Lazarett und Absenzenliste war bereits zum bersten voll. Als kurz vor dem Match weitere zwei Stammspieler Forfait geben mussten, war Headcoach Clive Colbert sicherlich nicht zu beneiden. Glücklicherweise konnte er auf die an diesem Tag spielfreie 2. Mannschaft zurückgreifen.

    Der RCW begann dann auch wie man es von einer wenig eingespielten Equipe erwarten konnte – nämlich hektisch und nervös. Nach einigen Minuten kamen die Mühlen doch zu Gange und das Rencontre im Mittelfeld wurde mit allen Kräften geführt. Der souveräne Würenloser Kickspezialist Alaric Wanner vermochte es dann bereits früh sein Team in Führung zu bringen – mittels erfolgreich verwandeltem Penaltykick aus bemerkenswerter Distanz!

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    Die Antwort der Basler folgte dann prompt. Die mächtigen Gedrängespieler wuchteten ihre Körper weit in die Würenloser Zone. Es folgten präzise Passkombinationen in der Linie und schliesslich der verdiente Try. Einen Augenblick später das selbe nochmals. Die Basler straften die ungewohnt schlechte Defensive der Würenloser gnadenlos ab.

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    Was gegen Bern noch einwandfrei klappte, schien an diesem Tag nicht möglich, viel zu hoch und nicht konsequent tackelten die RCW-Akteure gleich reihenweise. Nach diesem Doppelschlag waren die Gäste bemüht ihrerseits zu punkten, stand doch nicht weniger als der Sprung ins obere Tableau heute zur Debatte. Punkte gabs aber leider nicht, dafür ein frühes verletzungsbedingten Out von Gedränge-Chef Roman Suter, sowie bald darauf eine Gelbe Karte gegen einen RCW-Forward.

    Das Heimteam dachte gar nicht daran einen Gang zurück zu schalten, sondern trat weiterhin voll aufs Gas, und legte weitere Tries.

     

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    Es ist dem Würenloser Team sicherlich nicht hoch genug anzurechnen, dass man auch im Angesicht der drohenden Packung niemals aufgab! Im Gegenteil: die letzten 15 Minuten des Spiels war eine eigentliche Druckphase des RCW. Bezeichnend für dieses Spiel, gelang aber trotz vielen Chancen keinen weiteren Punkt.

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    Rugby ist eine Lebensschule. Ein Auf und Ab mit Sieg und Niederlage, manchmal geht’s ganz schnell. Egal ob Playout oder Playoff, die Saison ist noch lang nicht vorbei. Mit viel Präsenz und harter Arbeit im Training, sollte der kommende spielfreie Monat genutzt werden. Der RC Neuchâtel ist am 17.4. zu Gast in Würenlos.

    HOPP WÜRENLOS ! ! !

    Endstand: RFC Basel 36 – 3 RC Würenlos

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Basel für den fair geführten Match und die Gastfreundschaft.

    Man of the Match: Davide Mancina

    Penalty: Alaric Wanner

    Rugby Club Würenlos:

    1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 David Wiedemeier, 4 Chris Walenta, 5 Kuba Cholewinski, 6 Olivier Gröninger, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter ©, 9 Lorenz Diebold, 10 Tobias Fumasoli, 11Benoid de Lussy, 12 Urs Hoessly, 13 David Wheeler, 14 Simon Greder, 15 Alaric Wanner, 16 Timon Inderbitzin, 17 Luigi Orlando, 18 Rémi Gaillard, 19 Djibril Schmed, 20 Christian Glatthard, 21 Christian Balls-Roth, 22 Angel Fernandez, Head-Coach: Clive Colbert, Ann de Wit (Medic)

     

     

     

    RC Bern 7 – 14 RC Würenlos

    12.03.2016 in Bern

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    Trist und bewölkt präsentierte sich die Berner Allmend an diesem Samstag-Nachmittag mitten im März. Ähnlich trist war auch der Saisonabschluss des Würenloser Fanionteams im November in Winterthur mit einer bitteren Niederlage. Doch wie angekündigt wurde die Winterpause effektiv genutzt. Die Spieler mühten sich im Fitness ab, tackelten in Neuenhof bei Schnee und Kälte oder feilten in der Turnhalle an der Technik.

    Bern gegen Würenlos – eine Affiche welche zuletzt oft bestritten und den Zuschauern immer knallharte und leidenschaftliche Fights bot. Ähnlich begann es auch in dieser Neuauflage. Bern startete furios ins Spiel und nagelte die Würenloser Equipe während endlosen Minuten im eigenen 22er fest. Manch ein Spieler des RCW konnte wohl Leonardo DiCaprios Filmfigur in „The Revenant“ nachfühlen – mit solch brachialer Kraft prallten die Berner Bären in die Verteidigung. Führten diese Attacken sicherlich zu einigen Schrammen und Prellungen, über die Trylinie liess man keinen der Angreifer gewähren! Insbesondere der in den letzten Partien jeweils kaum zu stoppende Berner Center, fand heuer nie ins Spiel, sondern sah sich bei jedem Ballkontakt von Würenlosern umzingelt und jäh gestoppt.

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    Vielleicht war es unter anderem der unberechenbare Wind auf der Allmend, welcher den Penalty-Spezialisten an diesem Tag die Suppe versalzte. Auf beiden Seiten scheiterte man zweimal knapp.

    Je länger das Spiel dauerte, desto besser fanden auch die Gäste aus Würenlos ins Spiel. Die Berner Trylinie blieb jedoch ebenfalls unbezwungen und so pfiff Schiedsrichter Stefan Gisler nach 40 Minuten ein 0 zu 0 ab und lud zur Pause.

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    Das ganze Spiel war geprägt von vielen Regelverstössen und Fehlern auf beiden Seiten, was zu etlichen Scrums und vor allem Line-Outs führte. Die Würenloser „Gasse“ funktionierte an diesem Tag wie eine geölte Maschine, das Berner Pendant sah zu keinem Zeitpunkt eine Möglichkeit hier Einzugreifen und mehr Ballbesitz zu erlangen.

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    Während einer Berner Druckphase überschlugen sich dann die Ereignisse! David Schwizers Befreiungskick von der Grundlinie segelte hoch in den grauen Himmel und senkte sich ungefähr auf Höhe RCW-22er Richtung Boden. Die Würenloser Flügel-Rakete David Wheeler errechnete die Flugbahn präzise wie ein NASA-Professor und griff sich das ovale Spielgerät zum Erschrecken der Berner Kontrahenten im Sprint direkt aus der Luft. Ein Raunen ging durch die Reihen der Zuschauer, denn sie wurden Zeuge von Wheelers unwiderstehlichen Husarenritt über das ganze Spielfeld zum vielumjubelten Try!

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    Die Einheimischen zeigten sich noch Minuten später sichtlich geschockt, was die RCW-Akteure gekonnt auszunutzen vermochten. Es war dann ein schöner Lauf des eingewechselten Altmeisters Stefan Gilli, welcher den Ball weit in die Berner Hälfte trug. Gleich anschliessend schnappte sich der Würenloser Prop Martin Weisshaupt den Ball: nicht zwei, drei oder vier Berner konnten ihn aufhalten, einzig der (zum Glück gepolsterte) Torpfosten beendete seinen Vorstoss, was natürlich mit dem zweiten Try gleichbedeutend war.

    Mit dem Mut der Verzweiflung gelang es den tapferen Bernern kurz vor Schluss noch einen Zähler zu realisieren, ihr stämmiger Prop setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und drehte sich im Malfeld geschickt um seine eigene Achse, womit er sich in die Skorerliste eintragen konnte. Am Sieg der Würenloser änderte dies jedoch nichts mehr. Der Start in die Saison ist geglückt, mit dem RFC Basel wartet am nächsten Wochenende aber bereits der nächste harte Gegner!

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    Endstand: RC Bern 07 -14 RC Würenlos

    Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Bern für den fair geführten Match und die gewohnt tolle Gastfreundschaft.

    Man of the Match: David Wheeler

    Tackler of the Match: Cory de Wit

    Best Performance Trophy: Marco Di Giacomo

    Tries: David Wheeler, Martin Weisshaupt

    Conversion: Alaric Wanner, Manuel Hernañdez

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Steven Blondin, 6 Cory de Wit, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Lorenz Diebold, 10 David Schwizer ©, 11 David Wheeler, 12 Alaric Wanner, 13 Urs Hoessly, 14 Luc Bachmann, 15 Manuel Herñandez, 16 Oliverio Gröninger, 17 Tobias Bärtschi, 18 Luigi Orlando, 19 Christian Glatthard, 20 Stephan Gilli, 21 Christian Balls-Roth, 22 Angel Fernandez, Coaching Staff: Clive Colbert Wim van der Merwe, Ann de Wit (Medic), Martin Schwizer (Foto)

     

     

    Im Vorfeld massen sich die beiden Zweit-Mannschaften gegeneinander. Die Berner Auswahl konnte sich in einem sehr umkämpften und engagierten Fight den Sieg sichern. Der RC Würenlos bedankt sich herzlich bei allen mitgereisten Spielern der Rugby Union Zürich.

    Endresultat: RC Bern II 14 – 0 Limmattal United

     

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  • RC Winterthur 28 – 6 RC Würenlos

    07.11.2015 in Winterthur

    Im RCW-Duell verliert Würenlos gegen die Winterthurer klar und muss mit einer Niederlage in die Winterpause.

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    Doch von Beginn: Die Bedeutung dieses Spiels war jedem bekannt. Nach tollem Start in die Saison im Herbst, fingen die Männer um Coach Clive Colbert mit Neuchâtel und Bern ärgerlich knappe Niederlagen ein und kassierten gegen CERN dann Zuhause gar noch eine 7-30-Packung.

    Die Winterthurer hingegen starteten schlecht in die Saison aber witterten aktuell nach sensationellem Sieg gegen Bern Morgenluft und traten dementsprechend mit reichlich Elan an.

    Das Spiel verlief dann zu Beginn ähnlich den Vorzeichen. Winterthur wirkte selbstbewusst, die Würenloser waren wie zuletzt gegen die Genfer phasenweise extrem spielstark aber vor der Trylinie zu harmlos und wenig abgeklärt.

    Zwar kamen die Winterthurer nicht an die spielerische Klasse der CERN-Equipe ran, doch machten sie jenes Manko mit energischem Kampf und Verbissenheit wett. Obwohl die Würenloser im Gedränge dominierten und auch manch markerschütterndes Tackling das Heimpublikums erschaudern liess, die Würenloser Maschinerie kam an diesem Herbsttag nicht in die Gänge.gedränge

    Insbesondere der kleine, flinke neuseeländische Spielmacher der Winterthurer lieferte eine top Leistung und schien kaum zu bändigen. Als jener Spieler kurz vor Schluss mit dem vierten Try den Offensiv-Bonuspunkt sicherte, war die Sensation für sein Team komplett.

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    Nun wurde der Rugby Club Würenlos an diesem Tag klar geschlagen, die Enttäuschung schien vielen Spielern ins Gesicht geschrieben.

    Doch wir halten fest. In dieser härtesten aller Mannschaftssportarten ist nebst offensichtlich körperlichen Nehmerqualitäten auch Charakter gefragt. Wer die Jungs von Würenlos kennt, weiss genau: in der Winterpause werden die Füsse kaum hochgelagert. Coach Clive Colbert und sein Staff werden zusammen mit dieser talentierten Equipe eine starke Saison-Vorbereitung kreieren und voller Elan im März in die Rückrunde starten.

    HOPP WÜRENLOS ! ! !

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    Endstand: RC Winterthur 28 – 6 RC Würenlos

    Der RC Würenlos bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Winterthur für den fair geführten Match.

    Ganz besonderen Dank geht an alle Zuschauer und Fans des RC Würenlos, welche uns die ganze Saison und sogar auswärts in Winterthur am Spielfeldrand unterstützt haben ! HERZLICHEN DANK !

    Man of the Match: Andreas Buri

    Tackler of the Match: Jan Podzorski

    Penalties: David Schwizer (2)

     

    Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Nicolas Maloberti, 6 Corrie de Wit, 7 Hannes Merker, 8 Roman Suter, 9 Andreas Buri, 10 David Schwizer ©, 11 Simon Greder, 12 Benoit de Lussy, 13 Dano Indermaur, 14 Elias Keller, 15 David Wheeler, 16 Oliver Wolf, 17 David Widemeier, 18 Fabio Mercorella, 19 Chris Walenta, 20 Jan Podzorski, 21 Urs Hoessly, 22 Alaric Wanner, Wim van der Merwe (Assisten- / Scrum-Coach), Ann de Wit (Medic)