Kategorie: Team

GC/RCW Valkyries vs. CERN Wildcats 0:34

Ein Team, eine Leidenschaft #WüriZüri

Erstes Spiel der Rückrunde, letztes Spiel vor der Winterpause. An diesem Sonntag war ein Tripple Header vorgesehen. Die RCW/GC Valkyries, GC II und GC I sollten an diesem Tag die Brunau unsicher machen. Ein wahrer Rugby Tag war angesagt. Leider konnte GC II aufgrund mangelnder Gegner nicht starten, doch die beiden anderen Teams spielten gegen die Damen und Herren aus Cern. Für die Valkyries stand die amtierende Schweizermeisterin Cern Wildcats als Gegnerin auf dem Platz.

 

Zum Spiel

Für #WüriZüri war heute klar, alles zu geben: 80 Minuten Rugby. Der Kick-Off erfolgte und schon offensichtlich, dass die Verteidigung von WüriZüri heute solide stand. Jeder Angriff konnte abgewehrt werden. Harte Tackles folgten aufeinander. Die Wildcats versuchten mit allen Mitteln vorwärts zu kommen. Die Valkyries setzten einen enormen Druck in der Verteidigung auf und konnten so einige Meter gewinnen. Leider gelang es dann schliesslich den Wildcats doch noch, über die Flügelspielerin einen Try zu legen. Dies motivierte WüriZüri umso mehr – die Platzdamen schenkten den Gästen keinen Meter. Jeder Fortschritt mit dem Ball war hart umkämpft. Das Heimteam konnte etliche Male das Rugby-Ei zurückholen und sich weit nach vorne kämpfen. Leider gelang es nicht, Punkte aus den Angriffen zu erzielen, aber ans Aufhören dachte keine. Die Gäste legten zwar den Ball mehrmals ab, jedoch mussten für diese Punkte ungeheuer gekämpft werden. Grösstenteils hielt die Verteidigung der Valkyries dicht, sodass die Gegnerin in der Mitte des Spielfeldes festgenagelt werden konnte.

2. Halbzeit

Sichtlich motiviert, auch in der zweiten Halbzeit weiter zu machen, wo sie aufgehört haben, fingen die Limmataler Frauen an, in ihren Angriffen mächtig Druck auszuüben. Die Wildcats vermochten jedoch die Angriffe in den letzten paar Metern immer wieder stoppen. Wie auch in der ersten Halbzeit konnte WüriZüri sich vermehrt in der 22er der Gegnerin aufhalten. Kontinuierliche Phasen, gute Pässe und starke Läufe verlangte alles von der Verteidigung. Durch ein paar Unachtsamkeiten und schnelles Spielen der Wilcats konnte der Ball zum Flügel gelangen und gepunktet werden. Der GC/RCW gab sich nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Auf allen Gesichtern war Müdigkeit, Erschöpfung sowie Zufriedenheit vom heutigen Match sichtbar. Zwar verlor der WüriZüri, aber wie manch Zuschauer sagte, wiederspiegelte das Scoreboard nicht, was auf dem Feld geschah.

Spielstand nach 80 Minuten RCW/GC Valkyries 0 : 34 Cern Wildcats

Nun geht es zuerst in die wohlverdiente Winterpause. Spiele sind zwar keine angesagt, dafür wird umso heftiger trainiert.

Würenlos XV:

1: Veronika Haunerdiner
2: Fabienne Stierli
3: Denise Prinz
4: Joelle Huber
5: Geraldine Fontana
6: Monica Iachizzi
7: Laura Alvarez
8: Sophie Morscher

9: Jana Seebass
10: Simone Haymoz
11: Vanessa Rüegg
12: Sabrina Walti
13: Anna Saur
14: Maria Enarson
15: Susanne Epprecht

Auswechsel Würenlos:

16: Michelle Panza

Coach Würenlos:

Cory de Wit

 

Medic Würenlos:

Ann de Wit

 

Game Awards:

Player of the Game (selected by WüriZüri):              Monica Iachizzi
Player of the Game (selected by Wildcats):               Geraldine Fontana

 

Nächstes Spiel: 02/03. Juni 2018 vs. TBA

Der WüriZüri bedankt sich ganz herzlich bei den zahlreichen Fans, es war ein echter Spass vor ihnen zu spielen. Weiterer Dank geht an den Referee für die Spielleitung und die Cern Wildcats für den spannenden Match und die dritte Halbzeit.

GC/RCW Valkyries vs. Entente Mermigans 10:12

Wintereinbruch

An diesem Sontag spürte man deutlich, dass der Winter angekommen ist. Bei einer nassen Kälte von ungefähr 4 Grad fingen die heutigen Platzdamen an, das Rugbyfeld aufzustellen. Angenehm ist wohl anders. Doch Nässe und Kälte sind grundsätzlich das perfekte Rugbywetter. Die Damen aus Nyon wurden heute im Limmattal empfangen.

Zum Spiel

Der Schiedsrichter gab die heutige Partie frei. Die Valkyries schnappten sich den Ball und setzten gleich starke Phasen um. Der Gegner wurde durch schnelle Angriffe überrascht. Somit wurde mehrfach ein Offside gepfiffen, sodass Würizüri ohne grossen Aufwand gleich 40 Meter gut machen konnte. Die Lineouts an diesem Tag funktionierten, so konnte der Ball in den eigenen Rängen gehalten werden. Leider konnten diese Angriffe der Valkyries nicht in Punkte verwandelt werden, aber die Zeichen standen gut. Durch einen Befreiungsschlag konnten jedoch die Gäste mehr Druck aufbauen, bis sie schliesslich die ersten Punkte am Tag holten. Sichtlich genervt über das Geschehene machten sich die Würizürianerinnen auf den Weg Richtung gegnerische Tryline. Die harten Angriffe konnten von der Gegnerin nur mit Mühe und Not gestoppt werden. Leider reichte die erste Halbzeit nicht mehr, um zu punkten.

Spielstand nach 40 Minuten; RCW/GC 0:7 RC Nyon.

2. Halbzeit

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeits starteten die Valkyries eine starke Defensive. Die Gäste konnten kaum Phasen zusammensetzen. Würizüri gelang es, den Ball zurückzugewinnen und sie setzten sich mit schnellen Phasen bis vor die Tryline der Gegnerin. Durch starke Pick and Go‘s der Gedrängespielerinnen konnte das Rugby-Ei durch Laura Alvarez hinter der Linie platziert werden. Der RC Nyon baute mehr Druck auf und konnte mit guten Phasen ebenfalls nahe an die Tryline der Platzdamen gelangen. Durch schnelles Spielen und einen guten Sololauf schaffte es der RC Nyon nochmals, einen Try zu legen. Bei Würizüri schoss die Aggression hoch. Nochmals alles geben. Das Spiel ist noch nicht gelaufen. Der GC/RCW setzte gleich nach. Das Gedränge – wie beim ersten Try – setzte Phase nach Phase um, bis sie sich wieder vor der Tryline befanden. Nicht aufgeben, weiter machen war die Devise, bis Laura Alvarez zum zweiten Mal an diesem Tag ein Try für den Würizüri legen konnte. Die letzten paar Minuten verstrichen zu schnell, sodass die Frauen aus dem Limmattal keine weiteren Punkte erzielen konnten.

Spielstand nach 80 Minuten; GC/RCW 10 : 12 RC Nyon

Punkte Würizüri

Tries:

2x Laura Alvarez

GC/RCW XV:

1: Veronika Haunerdinger
2: Monica Arzani
3: Katja Dick
4: Joelle Huber
5: Leonie Kiewiet
6: Monica Iachizzi
7: Petra Tretter
8: Geraldine Fontana

9: Jana Seebass
10: Simone Haymoz
11: Vanessa Rüegg
12: Rahel Bossard
13: Isabella Bauer
14: Anna Saur
15: Susanne Epprecht

Auswechsel GC/RCW:

16: Fabienne Stierli
17: Deborah Hächler
18: Marlene Polenta
19: Sabrina Walti
20: Maria Enarson
21: Laura Alvarez
22: Tatjana von Rosen
23: Selma Hartegger

 

Coach Würizüri:

Cory de Wit

Game Awards:

Player of the Game:           Laura Alvarez

Nächstes Spiel: 4. November 2018 vs. Cern Wildcats

Der Würizüri bedankt sich ganz herzlich bei den zahlreichen Fans, es war ein echter Spass vor ihnen zu spielen. Weiterer Dank geht an den Referee für die Spielleitung und den RC Nyon für den spannenden Match und die dritte Halbzeit.

Albaladejo Rugby Ladies vs. GC/RCW Valkyries 14:5

Ein harter Schlag vom Aufsteiger

An diesem schönen Samstag machte sich Würizüri auf den Weg nach Lausanne. Für die Ladies war heute das Ziel, am Niveau vom Spiel gegen Bern anzuknüpfen und dementsprechend war auch die Motivation hoch.

Zum Spiel

Der Schiedsrichter gab die Partie frei. Der GC/RCW bekam den Ball und setzten sich gleich daran, Meter gut zu machen. Die Verteidigung von Alba konnte sich jedoch sehen lassen. Jeder Angriff wurde abgewehrt und so konnte nur mühsam Zentimeter um Zentimeter gewonnen werden. Durch ein paar Handling-Errors beider Mannschaften standen heute die Gedrängespielerinnen im Vordergrund. Würizüri zeigten, was sie in den letzten paar Trainings dazu gelernt haben. Gekonnt wurde der Ball gehalten oder sogar die Gegnerin weg gedrückt. Die Ladies aus dem Limmattal zeigten, dass sie den Kontakt nicht scheuen und ein Angriff nach dem anderen erfolgte. Die Frauen von Alba stellten eine gute Verteidigung, sodass der Kampf mit und um das Rugby-Ei hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Durch eine Unachtsamkeit der Gäste konnten die Platzdamen mit gekonnten Pässen und starken Läufen über den Flügel die ersten Punkte des Spiels für sich beanspruchen.

Spielstand nach 40 Minuten; GC Valkyries 0:7 Alba Lausanne.

2. Halbzeit

Die Aggression steigern war der Hauptpunkt bei der Ansprache während der Halbzeitpause. Frust über was bisher gelaufen ist, war deutlich in den Gesichtern der Würizüri Damen zu sehen. Nun galt es, in der zweiten Halbzeit die Schraube anzuziehen. Wie auch schon in der ersten Hälfte fand das Spiel hauptsächlich in der Mitte des Spielfelds statt. Weder das eine noch das andere Team konnte wirklich durchdringen. Schliesslich schafften es doch wieder die Frauen von Alba, über den Flügel erneut einen Try zu legen. Mit ca. 10 Minuten noch zu spielen, entfachte das Feuer in den Valkyries. Phase um Phase konnte zusammengesetzt werden. Schnelles Ballspiel brachte Würizüri bis vor die Tryline. Geraldine Fontana schnappte sich das heiss begehrte Rugby-Ei und konnte mit einem sehr starken Lauf durch die Verteidigung dringen. Der erste Try für die Damen aus dem Limmattal wurde gelegt. Leider verstrich die Zeit etwas zu schnell. Somit trennten sich die beiden Mannschaften mit GC/RCW 5:14 Alba Lausanne.

Punkte Würizüri

Tries:

1x Geraldine Fontana

Valkyries XV:

1: Veronika Haunerdinger
2: Monica Arzani
3: Katja Dick
4: Joelle Huber
5: Marlene Polenta
6: Jana Landolt
7: Laura Alvarez
8: Geraldine Fontana

9: Jana Seebass
10: Simone Haymoz
11: Vanessa Rüegg
12:Monica Iachizzi
13: Sophie Morscher
14: Susanne Epprecht
15: Anna Saur

Auswechsel Würenlos:

16: Fabienne Stierli
17: Leonie Kiewiet
18: Tatjana von Rosen
19: Johanna Eichler
20: Christina Fäh

Coach Würizüri:

Cory de Wit

Game Awards:

Player of the Game:           Monica Iachizzi

Nächstes Spiel: 28. Oktober 2018 vs. Nyon

Der Würizüri bedankt sich ganz herzlich bei den angereisten Fans, es war ein echter Spass vor ihnen zu spielen. Weiterer Dank geht an den Referee für die Spielleitung und den Damen vom Alba Lausanne für den spannenden Match und die dritte Halbzeit.

RC Solothurn 3 – 64 RC Würenlos

Die Saison ist nun beinahe zwei Monate alt, dies äussert sich mit – leider – proppenvollem Lazarett und anderen Abwesenheiten. Doch was den RCW vor einigen Jahren noch eher in Bedrängnis gebracht hätte, schien an diesem Tag niemanden zu stören, sondern gegenteilig schienen einige Spieler erfreut an etwas mehr Spielzeit als üblich!

 

So machte sich eine äusserst schlagkräftige Rugbytruppe auf in die schöne Barockstadt Solothurn. Ein wahrhaftig goldener Herbsttag war dieser Samstag im Oktober, und die Solothurner sind nicht nur wegen deren Brauerei-Hauptsponsor 11i Bier allseits sehr beliebt.

Die Solothurner Wölfe kamen in den vergangenen Mittelland-Derbys immer wieder hauchdünn ran an einen Sieg gegen die Kantonsnachbarn aus Würenlos. Manchmal wars ein Dropkick aus unmöglicher Position, dann ein Entscheidungstry in letzter Sekunde, etwas Pech im falschen Moment, aber doch waren es stets Duelle auf Augenhöhe, ausgefochten mit Entschlossenheit und der berühmten fairen Härte, wie sie doch alle Rugbianer lieben und schätzen.

 

Das Spiel wurde von Referee Francois Molette pünktlich angepfiffen und die Gäste aus Würenlos schritten sogleich zur Tat. Einige harte Tackles, Ballgewinn für Würenlos, dann zweimal kurz über die Backline gespielt und schon erblickte Flyhalf Andi Buri eine Lücke in der Abwehr. Der antrittsstarke Modellathlet liess sich nicht zweimal bitten und legte den frühen ersten Try.

 

Eine heftige Reaktion der Heimmannschaft wurde erwartet, doch wirklich zählbares schaute dabei nicht hinaus. Spätestens beim ersten Gedränge kam es dann zur weiteren Machtdemonstration. Das RCW-Gedränge war an diesem Tag nicht nur eine lukrative Mischung aus erfahrenen Haudegen und starken Jungspunden, auch punkto Körpermasse waren die bedauernswerten Solothurner an diesem Tage unterlegen: vielleicht am Detail zu bemerken, dass der sonst eher wendig-agile Würenloser 3.Reihe-Sturm aus drei 100kg Brocken bestand.

Es gab für die Solothurner dann auch nicht viel dagegen zu halten, es war ein überaus einseitiges Kräftemessen. Umso mehr Respekt gebührt den Solothurner Gedrängespielern, die Scrum-Challenge wurde jederzeit fair bestritten, immer mit stolz erhobenem Haupt. Das ist Rugby!

Die beiden Würenloser Coaches Colbert und Hastings waren sichtlich angetan um das Spiel ihrer Schützlinge. Insbesondere gelang es den RCW-Geiern an diesem Tag glänzend, den Gegner mittels mehreren aneinanderhängenden Phasen (Pick&Go‘s in Abwechslung mit Linienkombinationen) zu dominieren. Dann im entscheidenden Moment wurden die Attacken schnörkellos zu Ende gebracht und auf das Scoretableau geschrieben.

Vorallem den entfesselten Steven Blondin war für die Solothurner Defensive nicht zu stoppen, ähnlich einem brünstigen Moschusochsen, überrannte er die verteidigenden Solothurner Wölfe im Galopp, er legte so deren drei Versuche.

 

Auch Captain Dave Wheeler wirbelte an diesem Tag seine Gegner schwindlig und konnte seinerseits drei Versuche sichern, dazu zeigte er eine beeindruckende Leistung vom Kicking-Tee.

 

Kurz vor der Halbzeitpause dann ein weiter Befreiungsschlag des Solothurner Fullbacks, doch war da nicht das von Trainern oft bemerkte Credo: „Kick into space, DON‘T kick to your Opponent!“. Besonders schlecht wenn der Opponent dann noch Manuel Hernandez heisst. Der Würenloser Topsprinter fing den Ball nahe seiner eigenen Trylinie aus der Luft und setzte zum Sturmlauf an. Ein Haken rechts, Side-Step links, Zwischenspurt nach vorne und ein Kick in die Luft. Ein Raunen ging durchs Heimpublikum, denn der Ball prallte derart günstig vom Boden ab, Hernandez pflückte ihn im Vollsprint, und seine verdutzten Gegner sahen nur noch seine wallende schwarze Haarpracht von hinten wehen.

 

Es war wirklich eine tadellose Leistung dieser Würenloser Mannschaft, auch weil das Geier-Team mit sehr wenigen Fehlern agierte. Die Solothurner hatten die beste Phase ihres Spiels noch in der ersten Halbzeit. Ganz aussen rechts stellten sie die Aargauer mit einigen gut orchestrierten Pick&Go‘s unter Druck. Die Trylinie kam bedrohlich nahe, doch ein Solothurner hielt einen Würenloser Verteidiger unerlaubterweise fest und nahm ihm die Möglichkeit ein Tackling anzusetzen. Der nachfolgende Solothurner nutzte die entstandene Lücke um mit dem Ball ins Malfeld zu springen zum vielumjubelten Try. Der Referee stand jedoch gut positioniert und erspähte das Foulspiel folgerichtig.

Kurz vor Schluss gelang den Platzherren dann doch noch ein erfolgreicher Penaltykick und somit die verdiente Abwendung des Nullers.

 

Das Spiel kam dann bald zum Ende, es reichte für die Heimmannschaft leider nicht für einen Versuch.

 

Doch wer einmal ein Rugbyspiel in Solothurn bestritten hat, weiss, der Abpiff des Spiels ist der Anpfiff zur legendären dritten Halbzeit. Ein erstes köstlich-kühles 11iBier gabs bereits am Spielfeldrand, im Brauerei-Restaurant folgte dann der gemütlich-lustige Teil des Tages.

 

Endstand: RC Solothurn 3 – 64 RC Würenlos

Der RCW bedankt sich beim Referee für die tadellose Spielleitung, bei Solothurn für den äusserst fair geführten Match und die einzigartige Terzo Tempo !

 

Man of the Match: Roman Dubi

Tackler of the Match: Urs Hoessly

Best Performance Trophy: Jonin Zumsteg

 

Try: Steven Blondin (3), David Wheeler (3), Manuel Hernandez, Chrigi Balls-Roth, Dimitri Rüegg, Andi Buri

 

Conversions: David Wheeler (7)

 

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Olivier Gröninger, 3 Roman Dubi, 4 Oliver Wolf, 5 Silvio Farner, 6 Jonin Zumsteg, 7 Roman Suter, 8 Steven Blondin, 9 Chrigi Balls-Roth, 10 Andi Buri, 11 Simon Greder, 12 Michael Colbert, 13 David Wheeler ©, 14 Dimitri Rüegg, 15 Manuel Hernandez, 16 Urs Hoessly, 17 Sven Rappo, 18 Alaric Wanner, 19 Simon Michel, Dermont Hastings (Assistant-Coach), Clive Colbert (Head-Coach), Matias Torres (Mental Coach), Martin Schwizer (Presse)

RC Würenlos 13 – 30 RC Zug

Gute Ansätze aber zu nervös

Eine Woche nach dem spannenden Spiel gegen die St. Galler standen heute die Männer des RC Zug auf dem Sportplatz Ländli. Wie der RFC Basel ist auch der RC Zug nach der Umstrukturierung von der Nati B runter zu der Nationalliga C. Heute galt es das Gelernte umzusetzen und sich gegen den RC Zug zu behaupten.

Zum Spiel

Der Schiedsrichter gab die heutige Partie frei. Der Ball flog tief in die Hälfte der Platzherren. Mit ein paar schnellen Phasen konnte sich Steven Blondin den Ball schnappen, durch die Verteidigung brechen und gleich den ersten Try von diesem Tag legen. Die Zuger etwas überrannt von diesem Angriff. Es macht den Anschein als ob der RC Zug heute auf dem falschen Fuss erwischt wurde. Jedoch wurde die Verteidigung der Zuger mit jeder Minute besser bis der Schiedsrichter ein Foul gegen die Verteidigung pfiff. Der Captain David Wheeler setzte den Ball auf seinem Tee kurz nach der Mittellinie. Eine Ruhe ging durch Würenlos. Der Captain nahm Anlauf und beförderte den Ball Richtung des Rugby-Tores. Der Ball flog gute 50 m durch der Luft und überquerte die Querlatte. Für diese Leistung bekam der Captain ohrenbetäubenden Applaus. Selbst der Gegner war etwas im Staunen. Der RC Zug nun aufgewacht, realisierten, dass ihre Leistung wohl nicht dem entspricht was zu erwarten war und drehten das Tempo hoch. Durch einen Foulspiel des RCW gelang es den Zuger die ersten drei Punkte für sich zu holen. Durch gute Phasen konnten die Zuger noch gleich vor Ende Halbzeit den Ausgleich holen.

Spielstand nach 40 Minuten; RC Würenlos 10:10 RC Zug.

 

2. Halbzeit

Phasen aufbauen, Ball behalten und zusammenstehen in der Verteidigung waren nur einiges was der Trainerstab in der Halbzeit den Spieler mitteilte. Die zweite Halbzeit ging los und die Würenloser zeigten eine starke Verteidigung. Durch mehrere Regelverstösse erhielten die Zuger Penalties und konnten diese auch zu Punkte umwandeln. Gleich drauf bekam der RCW durch einen Regelverstoss der Zuger den Ball und der Captain schickte den Ball gekonnt durch die Pfosten. Die Zuger setzten alles in Bewegung jedoch vermochte Dave Wheeler an diesem Tag die Sprinter des RC Zug immer mit souveräne Tackles aufzuhalten. Der RC Zug gelang es jedoch trotzdem noch vor dem Schlusspfiff zwei Tries zu legen und konnte so den heutigen Match für sich entscheiden.

Spielstand nach 80 Minuten; RC Würenlos 13:30 RC Zug

An diesem Tag konnte der RCW zwei Spieler, Lucca Koller und Martin Hughes zu ihrem ersten Spiel für den Geier gratulieren.

Nun gilt es von dieser Niederlage zu lernen und dies im nächsten Spiel umzusetzen. Der RC Würenlos trifft am 20. Oktober 2018 den RC Solothurn auswärts. Wie auch schon im Saison zuvor, wird dies ein sehr spannendes Spiel.

 

Punkte Würenlos

Tries:

1x Steven Blondin                               (2′)

Conversion:

1x David Wheeler                               (3′)

Penalties:

2x David Wheeler                               (19‘/57‘)

Würenlos XV:

1: Martin Weisshaupt
2: Olivier Gröninger
3: Fabio Mercorella
4: Oliver Wolf
5: Jonin Zumsteg
6: Steven Blondin
7: Loris Widmer
8: Roman Suter

9: Christian Roth
10: Andreas Buri
11: Linus Brands
12: Alaric Wanner
13: Matias Torres
14: Dimitri Rüegg
15: David Wheeler

Auswechsel Würenlos:

16: Roman Irniger
17: Roman Dubi
18: David Widermeier
19: Lucca Koller
20: Martin Hughes

Coach Würenlos:

Dermot Hastings
Clive Colbert

 

Medic Würenlos:

Ann de Wit

 

Game Awards:

Man of the Match:             Steven Blondin
Best Tackler:                        David Wheeler
Best Rugby Spirit:               Martin Hughes

 

Nächstes Spiel: 20. Oktober 2018 vs. RC Solothurn (Auswärts)

Der RCW bedankt sich ganz herzlich bei den zahlreichen Fans, es war ein echter Spass vor ihnen zu spielen. Weiterer Dank geht an den Referee für die Spielleitung und den RC Zug für den spannenden Match und die dritte Halbzeit.