Kategorie: Spielbericht 1. Mannschaft

Spielberichte der 1. Mannschaft.

RC Würenlos vs RC Bern – 22:31

18.10.2014 in Bern

Bern gegen Würenlos, ein Duell welches getränkt mit Emotionen ist wie kaum eine andere Begegnung in der Deutschschweizer Rugbyszene. Seit über 20 Jahren wird diese Affiche ausgetragen, jederzeit knüppelhart und kompromisslos geführt, in der Schweizer Liga, oder auch an den nationalen Sevens-Turnieren, gerne auch mit Bier in der Hand und Schalk im Munde. Bern, die Hauptstädter, mit stetig sinngemäss bärenstarkem Kader und mindestens ebenso hohen Eigenerwartungen, die Würenloser aus der Provinz, ein kleiner Verein mit grossem Kämpferherz.

Das bevorstehende Spiel an diesem schönen Spätsommertag hatte es sicherlich besonders in sich. Die Berner bisher nur von Leader Lausanne besiegt, gegen ein gerade aufgestiegenes Würenlos, welches bisher einige gestandene NLB Equipen schlagen konnte. Diese Vorzeichen spiegelten sich sogleich in den ersten Minuten des Spiels wieder. Der RCW trumpfte von Beginn weg gross auf, ein Ass folgte dem nächsten, man konnte das wohl leicht irritierte Bern in der ersten Halbzeit weitgehenst dominieren und buchte zur Halbzeit einen Vorsprung von 10 Punkten.

Nach der Pause dann trat die Berner Heimmannschaft deutlich stärker auf. Besonders die starken Ballträger #8 und #12 konnten von den Würenlosern nur mit Mühe gestoppt werden, auch ihr Spielmacher zeigte sich überaus variantenreich und jederzeit brandgefährlich. Aus Würenloser-Sicht war ärgerlicherweise zu bemerken, dass die Berner das Spiel drehen konnten und kurz vor Schluss mit 26 zu 17 in Führung lagen. Wer jedoch an eine entschiedene Partie glaubte wurde eines besseren belehrt. Die RCW-Angriffe wurden intensiviert und man spürte leidenschaftlichen Siegeswille. Als ca. 5 Minuten vor Schluss in der Nähe der Berner Try-Zone ein Würenloser Line-out anstand, war nochmals Spannung geboten. Wie am Schnürchen wurde der ovale Ball von Hand zu Hand gereicht und landete schliesslich unwiderstehlich und mit kämpferischem Gebrüll untermalt auf der Berner Linie. Alles war wieder offen und die Punkte für die Würenloser greifbar nahe. Sicherlich hätten beide Teams an diesem Tag den Sieg verdient, die Berner zeigten sich jedoch ein Quäntchen abgeklärten und konnten in letzter Sekunde den erlösenden Try erzielen.

Endstand: RC Bern 31 – 22 RC Würenlos

Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Bern für den fair geführten Match und die Gastfreundschaft.

Man of the Match: Roman Suter
Tackler of the Match: Jeremy To’a
Best Performance Trophy: Marco Di Giacomo

Tries: Jeremy To’a, Manuel Herñandez (2),
Conversion: Nik Notter (2), Penalty: Nik Notter

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Wim van der Merwe, 6 Corrie de Wit, 7 Hannes Merker, 8 Roman Suter, 9 Nik Notter, 10 David Schwizer (C), 11 Joel Brühlmann, 12 Matthias Kerker, 13 Jeremy To’a, 14 Manuel Herñandez, 15 David Wheeler, 16 Timon Inderbitzin, 17 David Wiedemeier, 18 Oliver Wolf, 19 Samuel Villiger, 20 Jan Podzorski, 21 Brian Jensen, 22 Alaric Wanner, Clive Colbert (Head-Coach), Ann de Wit (Medic)

RC Würenlos vs Stade Lausanne – 21:24

12.10.2014 in Würenlos

Vierzehn Punkte aus 5 Spielen, ein solider Saisonstart, welcher die Akteure des Rugbyclub Würenlos hier in der NLB hingelegt haben. Lob kommt von allen Seiten, man könnte fast meinen, es ist ihnen ein wenig unangenehm – denn der RCW ist auf nationaler Ebene eher als „Underdog“ bekannt. Ein sympatischer kleiner Provinzclub, der jedoch mit bemerkenswertem Einsatz und Herzblut auf dem Platz agiert und auch neben dem Spielfeld den Rugbyspirit hoch leben lässt. Nach Siegen gegen Luzern, Chaux-de-Fonds und Monthey kann sich der RCW in dieser Nationalliga B aber nur noch schwierig hinter dem Aussenseiter-Image verstecken.

Ohne Probleme funktionierte diese Affiche jedoch an jenem Sonntag mitten im Oktober, als Stade Lausanne nach Würenlos anreiste. Der Traditionsclub und letztjähriger Absteiger der höchsten Schweizer Spielklasse hatte bislang die Liga nach belieben dominiert und alle weiteren Titelaspiranten klar in die Schranken gewiesen. Ob die mächtigen Spieler vom Genfersee dieses Spiel auf die leichte Schulter nahmen, ist nicht erwiesen. Klar war jedoch kurz nach Spielbeginn, leichte Schultern waren hier ungesehen. Das Heimteam trat rabiat und angriffslustig auf. Lausanne, wohl etwas überrascht, war nicht in der Lage das Spiel zu diktieren. Der gleich zu beginn enorm stark auftretende Spielmacher der Westschweizer versenkte jedoch rasch zwei Penalties aus anspruchsvoller Position. Als Antwort servierten die Platzherren nicht weniger als einen Try, welcher vom Würenloser Kickspezi auf 7 – 6 erhöht wurde. Auch weiterhin sah keiner der Anwesenden auf dem Würenloser Ländli markante Unterschiede zwischen den beiden Teams, geschweige denn einen Klassenunterschied. Es war ein harter Fight, was sich hier abspielte. Besonders als jeweils das 150-Kilo-Monster der Lausanner den Ball zwischen seine Pranken nahm, ging ein Raunen durch die einheimische Fankurve. Einige, an der Stoppung dieses Fleischberges beteiligten Würenloser, beschrieben später das Zusammentreffen/-prallen als eher kuschlig, vielleicht mit einem elefantösen, mennschlichen Tacklebag zu vergleichen. Der Berichterstatter kann jedoch bestätigen, dass diese Aussagen stets aus reichlich mit Bier benetzten Kehlen stammten. Nichts desto trotz konnten die Romands den Score um Spielmitte etwas erhöhen. Die Würenloser jedoch liessen die Gäste jederzeit spüren, dass diese Sache noch nicht gegessen war. Als kurz vor Schluss der RCW Akteur Marco Di Giacomo drei Lausanner abschmettern konnte und seinen ersten Try überhaupt legte, war wieder mächtig Stimmung in der Bude. Was leider nicht gelang, war, diesen Match noch zu gewinnen. Das bemerkenswerte an diesem Tag war aber sicherlich die Leistung des Rugby Club Würenlos. Mit hauchdünnem Vorsprung gewann Stade Lausanne die Partie und reiste mit einem flauen Gefühl nach Hause. In bislang vier Spielen kassierten Sie nur gerade 3 Gegentries. genau die selbe Anzahl drückte ihnen der NLC-Aufsteiger an diesem Tag auf die Nase.

Endstand: RC Würenlos 21 – 24 Stade Lausanne

Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei Lausanne für den fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

Man of the Match: Alan Brice
Tackler of the Match: Cory de Wit
Best Performance Trophy: Manuel Hernàndez
Tries: Jeremy To‘a, Manuel Hernàndez, Marco Di Giacomo
Conversions: Matthias Kerker (3)

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Thomas Sommer, 6 Corry de Wit, 7Djibril Schmed, 8 Roman Suter, 9 Brian Jensen, 10 David Schwizer (C), 11 David Wheeler, 12 Matthias Kerker, 13 Jeremy To’a, 14 Manuel Hernàndez, 15 Lorenz Diebold, 16 Timon Inderbitzin, 17 David Wiedemeier, 18 Oliver Wolf, 19 Joel Brühlmann, 20 Arnaud Koenig, 21 Alaric Wanner, 22 Nicolas Schaffner, Clive Colbert (Coach), Ann de Wit (Medic)

RC Würenlos vs OC Monthey – 26:17

28.09.2014 in Würenlos

23 zu 0 zeigte die Würenloser Spielanzeigetafel an, eine Halbzeit war gespielt und die Zuschauer jubelten der heimischen Equipe freudig zu. Es herrschte wie so oft in den vergangenen Monaten eine ausgelassene Stimmung auf der Ländli-Wiese.

Dem ungeübten Betrachter wäre wohl mit dem Hintergrund der vergangenen Dauer-Sieges-Saison nichts ausserordentliches aufgefallen. Der Rugby-Experte hingegen rieb sich verwundert die Augen. Denn der heutige Kontrahent war nicht irgendeine Gurkentruppe, auf dem Platz stand Ovalie Chablaisienne Monthey, eine Rugbyinstituation aus dem Wallis, in den letzten Jahren stets im oberen Klassement der NLB klassiert! Was war geschehen? Der Rugby Club Würenlos zeigte sich in dieser ersten Halbzeit schlicht in einer beneidenswerten Verfassung und war in der Lage, den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Gleichzeitig punkteten die Einheimischen regelmässig, 2 Tries und diverse Penaltykicks wurden erzielt.

Wohl konnten die verdutzten Welschschweizer diesen Schock erst in der 5-minütigen Halbzeitpause verarbeiten. Denn deutlich stärker traten sie bei Wiederanpfiff auf. Verloren scheinende Matches aufgeben, dies ist in der Rugbywelt verpönt, und dies schien sogar bis ins hinterste Walliser Seitental gedrungen zu sein.

Die Einwechslung eines an einen nordamerikanischen Grizzlybär erinnernden 1.-Reihespieler auf Seiten der Walliser sowie die bei den Würenloser langsam eintretende Erschöpfung waren die Gründe, dass der OCM nun immer mehr Gedränge und somit Ballbesitzanteile gewinnen konnte. Man erkannte das Potential dieser Mannschaft nun deutlich, trotz an sich solider Verteidigungsarbeit der Würenloser durchbrachen mehrere Walliser die Linien und vermochten es auch zu scoren. Was in der ersten Halbzeit noch sehr eindeutig erschien, entwickelte sich nun zu einem hochspannenden Krimi. Die erstarkten Walliser euphorisierten sich bei jedem Punkt mehr und mehr, die taumelnde Heimmannschaft sah sich mit einer Niederlage konfrontiert und wusste, in den letzten Minuten ist eine enorme Teamleistung gefragt.

Nun, diese Geschichte behielt für den Rugby Club Würenlos ein Happy End vor, mit vereinten Kräften gelang es diesen Helden, angeschlagen und trotz Unterzahl den mächtigen Gegner zu neutralisieren und sich den Sieg zu sichern.

Endstand: RC Würenlos 26 – 17 OC Monthey

Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung, bei Monthey für den fair geführten Match und ALLEN HELFERN UND ZUSCHAUERN FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG AM SPIELFELDRAND ! !

Man of the Match: Nik Notter
Tackler of the Match: Benoit de Lussy
Best Performance Trophy: Martin Weisshaupt

Tries: David, Wheeler, Matthias Kerker
Conversions: Nik Notter (2) Penalties: Nik Notter (4)

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Thomas Sommer, 6 Corry de Wit, 7 Jan Podzorski, 8 Roman Suter, 9 Nik Notter, 10 David Schwizer (C), 11 David Wheeler, 12 Matthias Kerker, 13 Jeremy To’a, 14 Manuel Hernàndez, 15 Benoit de Lussy, 16 Oliver Wolf, 17 Sven Rappo, 18 Arnaud Koenig, 19 Djibril Schmed, 20 Elias Keller, 21 Alaric Wanner, Wim van der Merwe (back up Coach)

RCW vs RC Neuchâtel – 13:27

21.09.2014 in Neuchâtel

Sensationell ist der RC Würenlos in die diesjährige NLB Saison gestartet. 10 Zähler aus 3 Spielen, nur die kühnsten Optimisten hätten sich solche Ergebnisse zuvor anzupreisen getraut! Der Gegner an jenem Sonntagnachmittag hiess Neuchâtel, welches von Experten als Top 3 Team eingestuft wurde.

Das Fanion Team des Rugby Club Würenlos – an diesem Tag war der RCW mit Sage und Schreibe 5 Equipen im Einsatz (RCW 1, 2, u18, u16, Jun.) – war ob der scheinbar happigen Affiche trotzdem guten Mutes an den schönen Neuenburgersee gereist. Bei Spielbeginn zeigten beide Mannschaften erstmal Schwächen auf. Die Welschschweizer begannen sichtlich nervös und überraschend harmlos. Die Gäste aus Würenlos zeigten früh Ambitionen, es schlichen sich jedoch viele kleine Fehler wie Knock-on’s, Fehlpässe und sonstige Patzer ein, anstatt dass erste Punkte diese anfängliche Dominanz hätten krönen können. Als dann Joel Brühlmann, einer der jungen Wilden des RCW, etwa in der Mitte der ersten Hälfte mehrere Tackles durchbrach und den ersten Try des Spiels legte, waren die Gäste aber endgültig auf dem Vormarsch und eine weitere Sensation bahnte sich an. Doch was die Würenloser seit geraumer Zeit immer wieder bewerkstelligen konnten, nämlich starke Spiele trotz teilweisem Leistungsabfall trotzdem zu gewinnen, gelang nicht an diesem Tag. Der Traditionsverein aus Neuchâtel tastete sich Schritt für Schritt nach vorn und sicherte sich schlussendlich den Sieg. Als Fazit kann sicherlich ohne Arroganz festgestellt werden, der RCW verlor dieses Spiel aufgrund eigenem Unvermögen und nicht unbedingt wegen eines zu starken Kontrahenten. Tennisexperten würden wohl meinen, der Gegner wurde beinahe in jeder Hinsicht dominiert, ausser bei der Statistik der unerzwungenen Fehlern. Dazu kassierten die Würenloser zu viele Karten und mussten dementsprechend oft in Unterzahl kämpfen. Eine bittere Erkenntnis der Niederlage, das positive aber ist: eine Chance auf Revange folgt in wenigen Monaten!

Endstand: RC Neuchâtel 27 – 13 RC Würenlos

Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei Neuchâtel für den fair geführten Match und die Gastfreundschaft.

Man of the Match: Roman Suter
Tackler of the Match: Alan Brice
Best Performance Trophy: Wim van der Merwe

Try: Joel Brühlmann Conversion: Nik Notter Penalties: Nik Notter (2)

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Tobias Bertschi, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Thomas Sommer, 6 Nicola Michelon, 7 Jan Podzorsky, 8 Roman Suter, 9 Nik Notter, 10 David Schwizer (C), 11 David Wheeler, 12 Joel Brühlmann, 13 Jeremy To’a, 14 Elias Keller, 15 Matthias Kerker, 16 Timon Inderbitzin, 17 Christian Glatthard, 18 Samuel Villiger, 19 Steven Blondin, 20 Brian Jensen, 21 Alaric Wanner, Clive Colbert (Head-Coach), Ann de Wit (Medic)

RCW vs RC La Chaux-de-Fonds – 39:29

13.09.2014 in La Chaux de Fonds

In einem Kreis auf dem grünen Rasen sitzend, liegend oder stehend, verblieb der Rugby Club La Chaux-de-Fonds an diesem sonnigen Nachmittag. Die Köpfe gesenkt, verdutzte Blicke und ungläubige Zoten waren zu sehen. Einige Meter davon entfernt strahlende, überglückliche Würenloser, laut jubelnd, sich umarmend oder still sitzend, mit zufriedenem Lächeln im Gesicht. Was war geschehen:

Mit zwei Dittlibussen reiste die 1. Würenloser Rugbymannschaft nach La Chaux-de-Fonds, bereit für einen unerbittlichen Kampf, eine Standortbestimmung in diesem frühen Abschnitt der Saison. Das Motto in diesem Match wurde den angereisten Aargauern schnell bewusst. Die Gedrängespieler der Welschschweizer waren ihren Kontrahenten um geschätzte 20 Kg pro Mann überlegen. Aber wer jetzt dachte diese Menschenberge würden behäbig und friedlich wie eine Herde Simmentaler-Kühe den Rasen pflegen, irrte gewaltig! Eher an wütende Wasserbüffel erinnernd, stürmten die Einheimischen mit fassungsloser Gewalt nach vorne und preschten rücksichtslos in die Defensive. Manch einer der Würenloser war ob dieser brachialer Kraft etwas desillusioniert, konnte man doch vor 2 Wochen das um einiges höher einzuschätzende Nyon weitgehendst neutralisieren! Dieser heutige Gegner übte jedoch ein geradezu phänomenales „Pick-and-Go“ aus, wonach in kurzer Abfolge immer wieder die erwähnt brachialen Angreifer mit hoher Geschwindigkeit in die verzweifelten Verteidiger kollidierten und sie so Meter um Meter zurückwarfen. Die flinken Flügelläufer der Westschweizer verstanden es zudem, den gewonnenen Raum zu nutzen und bereits früh Tries zu erzielen. Da jedoch der Angriff der Würenloser an diesem Nachmittag ebenfalls mit hoher Wucht agierte und geschickt in die Verteidigungs-Löcher der Gastgeber eindrang, konnte man dem hohen Druck zumindest auf der Spielanzeigetafel Paroli bieten und den Punkteabstand gering halten. Als dann ungefähr 10 Minuten vor Schluss die Scoretafel ein 29:18 für Chaux-de-Fonds zeigte, glaubten wohl alle Anwesenden auf diesem Sportplatz an einen sicheren Sieg der Welschschweizer – mit Ausnahme der RCW-Akteure! Denn was sich in diesen letzten Minuten ereignete war schlicht sensationell: mit einer schier unglaublichen Willensleistung mobilisierten die Würenloser all ihre Kräfte und stampften die Einheimischen schlicht in Grund und Boden. Drei Tries, alle mit erfolgreichem Erhöhungskick gekrönt, brachte der RCW zustande und sicherte sich so den wichtigen Sieg gegen den Direktkontrahenten.

Endstand: RC La Chaux de Fonds 29 – 39 RC Würenlos

Der RCW bedankt sich beim Referee für die Spielleitung und bei La Chaux de Fonds für den fair geführten Match und die wie immer grandiose Gastfreundschaft. Ein besonderer Dank geht an den Les Chaux-de-Fonniers Damien, welcher seit einiger Zeit bei Würenlos trainiert. Ein tolles Beispiel für gelebten Rugbyspirit, auf – und neben dem Feld!

Man of the Match: Jeremy To’a
Tackler of the Match: Manuel Hernàndez
Best Performance Trophy: Samuel Villiger

Tries: Matthias Kerker, Alan Brice, Jeremy To’a, Manuel Hernàndez (2)
Conversions: Nik Notter (4)
Penalties: Nik Notter, Matthias Kerker

Rugby Club Würenlos: 1 Martin Weisshaupt, 2 Davide Mancina, 3 Alan Brice, 4 Marco Di Giacomo, 5 Thomas Sommer, 6 Corry de Wit, 7 Jan Podzorsky, 8 Roman Suter, 9 Nik Notter, 10 David Schwizer (C), 11 David Wheeler, 12 Joel Brühlmann, 13 Jeremy To’a, 14 Manuel Hernàndez, 15 Matthias Kerker, 16 Oliver Wolf, 17 Christian Glatthard,18 Nicola Michelon, 19 Samuel Villiger, 20 Elias Keller, Clive Colbert (Head-Coach)